Müllsammeln am Blaffertsberg

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11. Adler MTB Cup 2019
11. Adler MTB Cup 2019

11. Adler MTB Cup 2019
Am vergangenen Samstag hätte eigentlich die im Vorfeld abgesagte Adler Tour stattgefunden, den Tag haben dennoch einige Vereinsmitglieder trotz nasser und kalter Wetterbedingungen aktiv genutzt. Von ihnen wurde am Blaffertsberg dem Standort des Adler MTB Cups, der in diesem Jahr auch nicht stattfinden kann, im an die Firmen Elora Werkzeugfabrik und Picard + Birkenstock angrenzenden Waldgebiet Müll gesammelt. Da den meisten das Müllsammeln vermutlich zu einfach wäre wurde geploggt, angeleitet wurden sie vom Sportbund Remscheid, die Plogging in Remscheid unter dem Motto “Beweg dich. Beweg die Stadt.” ins Leben gerufen haben. Trotz intensiver Suche und ablaufen von jedem Pfad, ergab sich wenig Müll im Waldgebiet Blaffertsberg, was eine gute Bilanz ist.

Adler Tour & 12. Adler MTB Cup Abgesagt

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Liebe Sportfreunde,

unsere für den 05.September geplante Adler Tour wird in diesem Jahr leider ausfallen. Angesichts der steigenden Corona-infektionen und somit der wieder zunehmenden Planungsunsicherheit, sowie der Sperrung der B483 wodurch wir keine Streckengenehmigung erhalten, haben wir uns für 2020 gegen die Durchführung unter den aktuellen Schutzmaßnahmen entschieden. Der Aufwand erscheint gegenüber dem sportlichen Nutzen unverhältnismäßig hoch zu sein.

Wir bedauern die Absage. In 2021 wollen wir wieder die ganze Action bieten.

 

Liebe XCO-NRW-Cup-Fans,

11. Adler MTB Cup 2019
11. Adler MTB Cup 2019

11. Adler MTB Cup 2019
leider müssen wir unser Rennen in Remscheid auch absagen. Wir haben uns zum möglichen Ablauf viele Gedanken gemacht und diese mit den Ordnungsbehörden der Stadt Remscheid besprochen. Es bleiben aber auf beiden Seiten Bedenken, ob diese Maßnahmen ausreichend sein werden, ob wir als Verein dies stemmen und die Verantwortung für die Gesundheit der Teilnehmer und Besucher übernehmen können. Aktuell entwickeln sich die Zahlen auch in Remscheid leider negativ und niemand weiß, wie es in ein paar Wochen aussieht.

Wir sehen uns in 2021. Bleibt bitte gesund und trainiert fleißig.

Wiederaufnahme des Sportbetriebs

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Nach ersten Lockerungen wird es jetzt eine schrittweise Wiederaufnahme des Sportbetriebs geben.
So ist zunächst der Trainingsbetrieb an der frischen Luft wieder erlaubt.

Wichtige Einschränkung: Dabei dürfen maximal 5 Sportler*innen in eine Trainingsgruppe und es muss immer ein Abstand zwischen den Sportlern von 1,5 Metern gewährleistet sein.
Außerdem müssen die üblichen Hygienemaßnahmen eingehalten werden, die die Politik eingeführt hat.

Daher muss sich zum Abend vor dem Training beim Verantwortlichen angemeldet werden. Im Laufe des nächsten Tages wird einem dann vor dem Training die Trainingsgruppe variierend in Treffpunkt oder Uhrzeit mitgeteilt.

SPORTARTSPEZIFISCHE ÜBERGANGSREGELN DER SPITZENSPORTVERBÄNDE

Radfahren in der Corona-Krise

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In den Zeiten von Corona wird unser Leben stark eingeschränkt und die meisten Sportarten sind nur noch bedingt möglich. Bewegung an der frischen Luft ist aber trotz Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren erlaubt. Wir zeigen euch [ hier ] ein paar Radtouren in und um Remscheid. Die Strecken versuchen wir für Jedermann fahrbar zu wählen und dabei bewusst auf die großen, bekannten Radwege zu verzichten.

Remscheid-Obernberg am Brenner 2019

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Endlich ist es soweit! Die lang geplante und ersehnte Radreise von Remscheid ins wünderschöne Obernberg am Brenner (schon seit zwei Jahren Urlaubsziel) steht an.

13 Etappen mit insgesamt ca.1200km sind geplant.

Am Samstag dem 3. August stieg ich zusammen mit meinem Kumpel auf die MTBs samt Gepäckträger von Amazon und zwei Radtaschen pro Kopf. Dazu habe ich noch einen Rücksack auf den Gepäckträger gespannt und kam somit auf ca. 15kg Gepäck. Das hat man auch ganz schön gemerkt. Das Radfahren mit so viel Gewicht hintendrauf musste erst gelernt werden.


Das erste Ziel war das knapp 90km entfernte Bonn. Die Idee der Streckenplanung bestand darin den Rheinradweg bis zum Bodensee durchzufahren und ab da quer durch die Alpen zum Brenner zu kommen.

Gesagt getan.

Doch direkt am zweiten Tag rollte das erste Problem auf uns zu. Da ich gutgläubig davon ausging, dass meine doch schon sehr verschlissene Kette diese Radreise überstehen würde, konnte ich direkt an diesem Tag eine neue Kette auftreiben. Natürlich samt neuen Ritzeln und Kassette. Durch nette Menschen haben wir es noch provisorisch bis zum Ziel nach Koblenz geschafft, wo am nächsten Tag die Suche nach einem geeigneten Fahrradladen anstand. Dennoch erreichten wir das Ziel Bingen am Rhein pünktlich und der Antrieb war nun auch wieder heile! Diese Etappe von Koblenz nach Bingen war mit einer der Schönsten überhaupt. Der Radweg ging immer am Rhein entlang und Wetter und Aussicht auf Schiffe und umliegende „Berge“ machten diese Etappe so toll!

Die darauffolgenden Tage verliefen ohne jene Probleme. Zwar teils Regen und teils sehr abgelegende Radwege, aber dennoch ohne technische oder muskuläre Probleme.

Nach der 6.Etappe nach Kehl legten wir dort einen Ruhetag ein und besichtigten das EU-Parlament auf der anderen Rheinseite in Strasbourg.

Mit der 8.Etappe durchquerten wir Basel und fuhren nun genau auf den Bodensee zu.

Die 10. Etappe führte an den berühmten Rheinfällen in Schaffhausen in der Schweiz vorbei. Dort mussten wir uns durch Massen von Touris aus allerlei Ländern quetschen.

Am nächsten Tag erreichten wir den Bodensee und überquerten diesen mit der Fähre, da wir bereits eine Etappe im Rückstand standen und sich das Knie meines Kollegen mehr und mehr bemerkbar machte. Vom Hintern bei uns ganz zu schweigen. Wir kämpften uns noch bis nach Wangen ins Allgäu. Ab dort war ich auf mich alleine gestellt, da mein Kumpel gesundheitsbedingt aussteigen musste.

Ab jetzt waren endlich die lang ersehnten Alpen in Sicht!


Nach einer weiteren Etappe durchs Hochallgäu, startete ich am 16. August in die Alpen hinein. Seefeld in Tirol stand als Ziel fest. 80km, 1500Hm und ein unglaubliches Panorama machten deutlich, dass die flachen Zeiten vom Rheinradweg vorbei waren. Außerdem bewältigte ich den wohl härtesten Anstieg den ich je gefahren bin. Von Ehrwald aus ging es an der Zugspitze entlang. Dort führte ein asphaltierter Weg sehr steil und ziemlich lang berghoch. Die 15kg Gepäck hintendrauf machten das auch nicht leichter. Ein Spaziergänger sagte zu mir: „Endlich mal einer ohne Motor. Respekt!“ Das beflügelte!

Oben zeigte sich ein tolles Berg-Panorama!

Am letzten Tag ging es nochmal auf 72km mit 1600 Hm ins Ziel nach Obernberg am Brenner. Zum Schluss nochmal ordentlich Abenteuer-Feeling gehabt. Ich musste teilweise irgendwelche Wanderwege runterfahren wobei der Gepäckträger ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann wurde Innsbruck durchquert und zum Schluss der Anstieg rauf zur Bergeralm in Steinach am Brenner nach einer gefühlten Ewigkeit bewältigt.


Dann noch die Abfahrt am Berg entlang nach Obernberg rüber. Dort wurde ich dann von meiner Familie, die dort auf mich wartete feierlich empfangen! Mein Kumpel und Mitstreiter wurde vorher von ihnen auf dem Weg in Wangen eingesammelt und wartete im ersehnten Urlaubsziel ebenfalls auf mich.

Insgesamt kamen wir somit auf 14 Etappen mit 1.146,9km und 8.659 Hm. Dafür saßen wir ca.76h im Sattel.

Ich kann so eine Radreise nur jedem empfehlen. Es ist zwar teilweise sehr anstrengend, aber man trifft viele Gleichgesinnte und sieht etwas von der Welt.

Die Rückfahrt erfolgte dann im Auto mit der Familie. Ist zwar deutlich schneller, aber ich bin froh, dass ich nur einmal fast 9h im Auto sitzen musste;)

LG und Kette rechts

Jan

Rosenmontagszug Lennep

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Nach längerer Planung gingen wir erstmals bei einer etwas andere Veranstaltung an den Start.

Der Adler beim Rosenmontagszug in Lennep, natürlich mit „Fahrrad“!

Der Zoch kütt
Der Zoch kütt

Der Zoch kütt

Am Rosenmontag trafen wir uns am vereinbarten Treffpunkt zu dem das gemietete Partybike geliefert wurde. Nach dem wir den Wagen geschmückt, sowie Musik und Kamelle an Board hatten, wurde es nass von oben. Der Bergischeschauer konnte uns jedoch nicht abschrecken. Nachdem es wieder aufgehört hatte zu regnen, machten wir uns auf  zur Startaufstellung. Bereits am ersten Berg merkten wir, dass unser Motto „Keine Gnade für Wade“ heute Programm sein wird, da die Übersetzung des Bikes nicht fürs Bergische ausgelegt ist.


Bereits vor Beginn des Zugs wurden wir von einigen Jecken bestaund und belächelt, da Lennep so einen Wagen zuvor noch nie gesehen hatte. Um 15:11 Uhr ging der Umzug los und wir traten in die Pedale und unser Partybike setzte sich in Bewegung. Während alle anderen Wagen die gut profilierte Stecke mit Leichtigkeit abfuhren, hatten wir hin und wieder zu kämpfen den Wagen in Bewegung zu bringen. Zahlreiche Pedal Umdrehungen und Kamelle Würfe später endete der Zug nach gut 2 Stunden. Zusammengefasst verlief alles sehr gut, wir hatten alle eine Menge Spaß und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder am Lenneper Rosenmontagszug teilnehmen können.