Adler Träppchen beim Lenneper Osterlauf

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Beim 9. Lenneper Osterlauf sorgten die Adler nicht nur als Radbegleitung für Aufsehen.
Beim 9. Lenneper Osterlauf sorgten die Adler nicht nur als Radbegleitung für Aufsehen.

Beim 9. Lenneper Osterlauf sorgten die Adler nicht nur als Radbegleitung für Aufsehen.
Am vergangenen Ostermontag wurde in Hackenberg der Lenneper Osterlauf zum mittlerweile neunten Mal ausgerichtet und erreichte mit 388 Aktiven insgesamt und 209 Läufern auf der 12km Strecke einen neuen Teilnehmerrekord. Bei bestem Laufwetter (neblige 8-10 Grad, trockene Witterung) führte die altbekannte Strecke über Hackenberg, Panzertalsperre, Repslöh, Ober-und Niederfeldbach, entlang der Wuppertalsperre und kurz vor dem Ziel noch über "Auf der Hardt" und durch das Jammertal, dessen Namensgebung bei der höhenmeterreichen Strecke mit gepfeffertem Schlussanstieg durchaus gerechtfertigt schien. Neben den Adlern, die den Lauf seit Jahren auf dem Rad begleiten und sichern, schnürten ein paar Adler auch die Laufschuhe und machten sich auf Eiersuche. Mit dabei war Patrick Halbach in der Männer Hauptklasse sowie Peter Schaffert in der Altersklasse M40. Patrick lief nach 47:25min auf Gesamtplatz 3 hinter Seriensieger Daniel Schmidt und Ennepetaler Tobias Ryschka. Peter Schaffert absolvierte die Distanz in 1:07:49h und erreichte damit Gesamtplatz 105. Im Anschluss noch ein paar Zeilen persönlicher Erlebnisbericht von Patrick:

Für dieses Jahr hatte ich mir den Osterlauf in Lennep als Saisonauftakt vorgenommen. Dass der ausgerechnet diesmal auf meinen Geburtstag fiel, war eigentlich nur noch zusätzlicher Ansporn, eine neue persönliche Bestzeit zu erreichen und entsprechend gut vorbereitet ging es dann Montag vormittags um 11 an den Start. Auf den ersten Kilometern wollte ich bei sehr matschigem Untergrund auf Nummer sicher gehen und lieber ganz vorne laufen, bei KM 4 etwa rauschte dann der Daniel-Schmidt Zug vorbei, dem sich Tobias und noch zwei weitere versuchten anzuschließen. Ich blieb in meiner Pace und versuchte Kräfte zu sparen, da der Berg zur Repslöh und Oberfeldbach nur die erste und leichteste Hürde bei diesem Wettkampf sind und gerade der letzte Teil der Strecke nochmal einiges abverlangen würde. Ab KM 7 ging es dann entlang der Wuppersperre gemeinsam mit dem bis dato Drittplatzierten weiter, der am Anstieg zum Nagelsberg aber abreißen lassen musste, sodass ich auf den letzten KM mit komfortablem Abstand zum Viertplatzierten in den Schlussanstieg gehen konnte. Der Zweitplatzierte war auch immer mal wieder noch in Sichtweite, blieb aber bis zum Ende stark und lief 40 Sekunden vor mir ins Ziel. Die letzten Anstiege zehrten wie erwartet und um nachmittags noch ein Stück Geburtstagskuchen essen zu können, nahm ich etwas an Tempo raus. Nach 47:25min harter Arbeit konnte ich mich dann am Hackenberg mit Platz 3 belohnen. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn der Osterlauf in Lennep 10-jähriges Jubiläum feiert – ein Grund mehr, das Training im Winter noch etwas zu optimieren und vielleicht noch etwas mehr rauszuholen.