Das war die Adler Tour 2016

Kontrollstelle 2016 bei der Arbeit
Kontrollstelle 2016 bei der Arbeit

Kontrollstelle 2016 bei der Arbeit
Hier eine kleine Retrospektive der Adler RTF / CTF von Samstag:

Alle Helfer hatten einen langen und anstrengenden Tag, so dass anscheinend niemand Bilder fertigte.

Der Tag war ereignisreich und zum Glück ohne Unfälle.
Selbst die Polizei stattete den Adlern einen Besuch ab, weil es Beschwerden wegen angeblich zu schneller Radfahrer im Wohngebiet gab. Die Ordnungsmacht schaute sich an was wir da so machen und wünschte uns einen schönen Tag und viel Erfolg bei der Veranstaltung.

Ungewöhnlich viele Rennradfahrer hatten diesmal Probleme, die Schilder zu finden. Im Rahmen der Abschilderung in den nächsten Tagen versuchen wir, der Ursache auf den Grund zu gehen.
Eigentlich haben die Adler alle Schilder die vorhanden waren (ganz viele), verteilt. Noch mehr geht kaum!

Zwei Teilnehmer mussten von der Strecke geholt werden. Ein Fahrer hatte kein Schaltwerk mehr. Die andere Fahrerin übernahm sich total und hatte in Tränen aufgelöst aus Lüdenscheid (wo die Strecke gar nicht her geht) um Hilfe gerufen. Wir haben sie dort abgeholt. Nachdem Mitorganisator Jens Landwehr schon unterwegs war, stellte sich heraus, dass ihr Freund und ein ganzer Trupp von ihrem Verein bei uns Bier und Würstchen vertilgte....Aufgrund einer Verkettung mehrerer Umstände erfuhren sie zu spät von der Rückholaktion, sonst wären sie gefahren. Aber, kein Problem, shit happens und wir helfen gerne. 

Neben den 470 Teilnehmern wird den meisten es wohl entgangen sein, dass einer der erfolgreichsten deutschen Rennfahrer die Adler Tour mitgefahren ist. Nämlich Klaus Peter Thaler!

4maliger Weltmeister, 16facher Deutscher Meister, mehrere Touretappensiege auch Träger des gelben Trikots, Radbundestrainer. Thaler hat sich lobend über unsere Streckenführung geäußert.

So war u.a. 1974 Thaler deutscher Straßenmeister geworden eine Woche später war unser Strassenrennen, damals noch Start und Ziel auf der Klausener Straße. In meinen alten Unterlagen konnte ich heute noch nachlesesen, dass der Sieger Klaus Peter Thaler hieß und neben dem Preisgeld auch noch 250 DM Antrittsgeld bekommen hat.

Vergangenen Samstag ist er so gekommen und hat natürlich sein RTF-Startgeld bezahlt.

Der Tag war für die etwas zu wenigen Hefer verdammt lang. Die Helfer haben sich bis an die Belastbarkeitsgrenze und darüber hinaus für die Adler-Tour eingesetzt. Man merkte es vor allem am Ende, da konnten viele einfach nicht mehr.

Ein großes Dankeschön für dieses Engagement und hoffentlich bis nächstes Jahr.
Euer Jens & Arndt

Noch ein Hinweis zur Streckenbeschilderung von den Streckenchefs:
Das Problem wurde erkannt und ist im nächsten Jahr nicht mehr existent. Knackpunkt bei der Beschilderung im Sauerland war der Linksabzweig auf den Radweg, der zum Versedamm führt. Dass man sich da verfahren hat, können wir nachvollziehen und es tut uns auch leid.

Die Beschilderung wird im nächsten Jahr mit Sicherheit besser, da die kritischen Stellen nun bekannt sind [ http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ymbywbnpwfazumik ]...

 

Das war die RTF | CTF 2015

da geht's lang
da geht's lang

da geht's lang
Was machen Jugendliche Freitags um 2 Uhr Nachts an der Wuppersperre?
Sie schildern für ihren Verein Adler Lüttringhausen die Strecke für die 4. Adler Mounty Tour aus.
Und das machten die 17 jährigen Zwillinge Friedrich und Anton Pembauer vorbildlich. Keiner der 165 Mountainbiker verfuhr sich auf diesem Streckenteil. Anders die "Großen" Ausschilderer. Da ließ der Streckenchef einen Streckenteiler falsch montieren - 40 Rennradler wurden so zwangsläufig auf einen 30km langen Umweg geschickt.

Trotzdem hörte man im Ziel von den insgesamt 480 Fahrern/innen überwiegend nur Positives. Insbesondere die Verpflegung an den 5 Labestationen wurde gelobt. Es wurde nicht zentral eingekauft, sondern jede Station hat im Vorfeld selbst eingekauft, wodurch jede Kontrolle eine individuelle Note bekam. Von Salzstangen über selbstgemachten Milchreis bis hin zu Butterbroten und Obst war alles dabei. Abnehmen konnten die Fahrer trotz 200km Radfahren nicht, sofern man wirklich die sehr große Runde unter die Räder nahm.

Bemerkenswert ist, dass bei rund 50000 gefahrenen Rad-Kilometern kein nennenswerter Sturz oder andere unliebsame Dinge passiert sind. Einzig eine gerissene Kette hinderte einen Fahrer an der Weiterfahrt, er wurde aber bald vom Adler Service Mobil eingesammelt.

Angeboten wurden Radtouristik Fahrten (RTF) in den Längen 41km, 71km, 111km, 151km und 201km. Im Mountainbike Segment oder bei den Crosstouristik Fahrten (CTF) waren es 31km, 55km und 75km Strecke.

Die gehofften 500 Teilnehmer wurden es nicht ganz, vielleicht 2016. Mitfahren kann übrigens jeder.
Insbesondere für Jugendliche ist die CTF ein Geheimtipp, da diese bei uns kostenlos starten dürfen.

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