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what about...Alex Gläser | ein Nachtrag

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Alex Gläser 2014 by Marcel Hilger
Alex Gläser 2014 by Marcel Hilger

Alex Gläser 2014 by Marcel Hilger
Für alle Leser hier eine Update Meldung von dem, was bei Alex in den letzten Wochen geschah.

Nach einem Trainingslager über den Jahreswechsel, trainierte Alex konsequent und sehr diszipliniert weiter. Stets dabei, die Komponente Krafttraining bei SV Bayer Wuppetal (richtig oder?).

Er fuhr alle 4 stark besetzten XCO Vorbereitungsrennen des [ Rothaus Bulls Cup ] mit und kam trotz intensiver Trainingsvorbelastung  stets unter die ersten sechs. Zusätzlich blieb er von Krankheits- und Erkältungsviren weitgehend verschont.

Ein neues Team hat Alex ebenfalls an seiner Seite, das [ Team GT Yellowwings Racing ].

Am Osterwochenende war Alex dann mit seinem Teampartner Florian bei internationalen XCO Rennen im Ausland zu Gast, aber lest selbst ihren Bericht.

Am vergangenen Osterwochenende machten sich die YellowWings, Florian und Alex, auf den Weg nach Teplice in Tschechien, um dort einen internationalen Auftritt bei einem Cross Country C1 Rennen zu tätigen. Residiert wurde auf 1000 m in einem Golfhotel, wo es bei der Ankunft 3°C kühl war. Zu allem Überfluss hatte es auch noch geschneit.

Die Streckenbesichtigung offenbarte alles, was ein modernes Cross Country C1 Rennen erhoffen lässt. Der Kurs startete in einen Stadtpark und war gespickt mit einer Bachdurchfahrt, einem Treppenuphill, Rockgarden sowie einem 28% steilen Anstieg und unzähligen Spitzkehren. Das alles auf einem 4,4 km Rundkurs mit 99 hm. Der Kurs versprach den Fahrern, technisch wie auch konditionell, alles abzuverlangen.

Am Renntag mussten Florian und Alex, ohne Vorplatzierungen, in dem rund 90 Fahrer starken Feld, aus der verletzen Reihe starten. Nach dem Startschuss sprinteten die beiden YellowWings los. Immer den Blick auf die Spitze des Feldes mit Jaroslav Kulhavy, dem Olympiasieger von London, gerichtet, konnten sich die beiden YellowWings bereits in Runde 1, im ersten Drittel des Startfeldes behaupten. So spulten sie Runde um Runde des Rennens im Vollgastempo ab. Im letzten Downhill wurde es noch einmal spannend, als Alex stürzte und sich unglücklich in ein einem Flatterband verfing. Dieser Umstand kostete ihm einige Sekunden und wertvolle Plätze, welche er gewillt war wieder gut zu machen. Leider wollten die Beine nicht mehr und am Ende stand Platz 45 auf der Anzeigetafel.

Florian, der die ganze Zeit mit Alex über den Kurs flog, teile sich das Rennen ebenfalls gut ein. Lediglich zwei kleine Stürze gegen Ende des Rennens, als die Konzentration bereits nachließ musste er wieder herausfahren, was ihn als Routinier nicht aus der Ruhe bringen konnte. Florian beendete das Rennen auf Platz 43. Sieger, des international stark besetzen Rennens, wurde kein geringerer als der Olymiasieger Jaroslav Kulhavy.

Nach dem Rennen packten die Beiden schnell ihre Sachen und fuhren gleich zum nächsten Renneinsatz, in die Niederlande. In Nieuwkuijk angekommen reichte die Zeit jedoch nicht aus um die Strecke des Passbike Rennens, welches zu der Kategorie Cross Country C2 zählt, noch vor dem Rennen noch zu befahren. Keine optimalen Voraussetzungen für Top Platzierungen, aber so ist das im Amateurbereich. 

Somit hieß es in der ersten Runde erst einmal die Strecke kennenzulernen, welche viel zu bieten hatte, bis auf 

Höhenmeter. Erneut aus der vorletzten Reihe des 60 Mann starken Feldes mussten Florian und Alex, nach dem
Startschuss erst einmal einige Plätze gut machen. Das waren sie an dem Wochenende ja bereits gewohnt. Ziel war es vor den unzähligen Spitzkehrpassagen wo das Überholen gar nicht möglich war, bereits eine gute Position erkämpft zu haben. Dies gelang Florian etwas besser als Alex, der das Rennen größtenteils alleine fahren musste. 

Die Strecke wurde mit der Zeit immer anstrengender da man nie unkonzentriert sein durfte um nicht einen Baum mitzunehmen oder im losen Sand einfach wegzurutschen. Auch das ständige Abbremsen und herausbeschleunigen aus den Kurven kostete extrem viel Kraft. Dazu kam noch die ungewohnt lange Fahrtzeit für die beiden von ca. 1:45 Stunden. In der letzten von 8 Runden konnte Florian seine Gruppe kurz vor dem Ziel noch sprengen und fuhr auf Platz 22 über die Linie. Alex musste in den letzten Runden noch einen Sturz einstecken und finishte auf Rang 30.

Zusammenfassend lässt sich nach 2 Internationalen Auftritten in 2 Ländern, bei 2 Rennen in 3 Tagen und 1665 gefahrenen Autokilometer, sagen, dass es ein interessantes Wochenende mit viel Spaß und schönen Eindrücken war. 

Dies wird nicht das letzte Mal gewesen sein.

:: Rennbericht von Alex und Florian - Quelle: [ Team GT Yellowwings Racing ]