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32. Eifelmarathon – Adler trotzen der Eifel

Veröffentlicht: 11. Februar 2026

Am 7. Februar stand der 32. Eifelmarathon an. Diesmal war die Tour von Anfang an als Zweitagestour geplant – das war bisher nicht so. Allerdings sind in den letzten Jahren ohnehin die allermeisten immer mit dem Rad zurückgefahren.

Begleitung durch Stefan und Willi
Begleitung durch Stefan und Willi
Begleitung durch Stefan und Willi
Der erste Teilnehmer, der sich meldete, war Stefan Schumann. Er bot an, das Begleitauto zu fahren. Damit war ein großer Teil der Organisation bereits abgedeckt. Kurze Zeit später fand sich mit Willi Kaiser auch ein Begleiter für Stefan. Das ist eine besondere Ehre, denn Willi hat dieses Event 1993 erfunden und es über 20 Jahre zu der Legende aufgebaut, die es heute ist.

Start Bahnhof Lennep
Start Bahnhof Lennep
Start Bahnhof Lennep
Auch in diesem Jahr fanden sich wieder einige verrückte Radler – zehn an der Zahl –, die bereit waren, diese anspruchsvolle Tour in Angriff zu nehmen. Einige aus dem Verein, einige, die bereits seit Jahren dabei sind, und auch ein Radler, der zum ersten Mal mitfuhr. Das dürfen im nächsten Jahr gerne wieder mehr werden.

Eigentlich beginnen die Berichte über die Eifeltour immer mit dem Wetter, denn um diese Jahreszeit ist es normalerweise kalt, regnerisch oder Schnee und Eis erschweren das Radlerleben. Diesmal jedoch war es trocken, die Sonne lachte vom Himmel und in der „Mittagshitze“ wurden sogar 10 Grad erreicht. Da das Wetter also kein Hindernis war, musste die Strecke eben etwas schwerer sein – und das war sie auch.

Helmut, ein langjähriger Mitfahrer, der in der Region wohnt, hat einen großen Teil zur Streckenfindung beigetragen. In diesem Jahr war es eine der schönsten Strecken, die wir je gefahren sind – allerdings mit gut 1.000 Höhenmetern mehr als sonst. Bereits in Altenberg ging es los mit einer Schiebepassage. Schlammwege und einige Trails machten den Start nicht leichter. Die Wahner Heide wurde durchquert, und am Rhein war die Fahrt zunächst entspannt, doch dann kam die Eifel: Höhenmeter ohne Ende und berüchtigter Klebeschlamm forderten den Fahrern alles ab.

kurze Reparatur
kurze Reparatur
kurze Reparatur
Wie eigentlich immer auf dieser Tour schwächelte hier und da auch das Material. Eine fehlerhaft montierte Bremsscheibe wurde schnell repariert. Eine andere löste sich sogar komplett vom Rad – das hätte böse enden können. Mit Hilfe einer Zange von der freiwilligen Feuerwehr, die am Wegesrand ihr Domizil hatte, konnte auch dieser Schaden behoben werden und die Fahrt ging weiter.

Am Ende wurde es recht spät, doch die Adler flogen gerade noch rechtzeitig ins Ziel: das Hotel Eifelsteig in Neroth. Dort erwartete uns ein ganz hervorragendes Abendessen im dazugehörigen Restaurant „Mausefalle“. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Team des Hotels – wir haben uns sehr wohlgefühlt.

Start Tag 2 in Neroth
Start Tag 2 in Neroth
Start Tag 2 in Neroth
Das war auch notwendig, denn am nächsten Tag stand die Rückreise mit dem Rad an. Traditionell wurde mehr auf der Straße gefahren, doch die gut 150 Kilometer mussten trotzdem erst einmal bewältigt werden. Zwei Fahrer nahmen diese Herausforderung nicht an und nutzten dankbar das Begleitauto. Diese Ausstiegsoption ist extrem wertvoll, und hoffentlich finden sich auch im nächsten Jahr wieder Freiwillige, die ein Begleitauto stellen.

Als ich die Jungs im Moment der höchsten Erschöpfung fragte, ob wir nächstes Jahr die Nummer 33 angehen, erntete ich nur verständnislose Blicke – gefolgt von einem eindeutigen:
„Wann geht’s los?“

Traditionell Ende Januar oder Anfang Februar 2027.
Die Anmeldung ist eröffnet.

31. Adler Eifelmarathon

Veröffentlicht: 05. Februar 2025

Der Eifelmarathon des RV Adler Lüttringhausen ist nach über 30 Jahren immer noch eine lebendige Veranstaltung. Trotzdem kann man nicht von Routine sprechen, denn 170 geplante Kilometer im Winter mit dem Geländerad zu fahren, bleibt eine Herausforderung für Mensch und Material. Am Ende des Tages waren es 185 km, weil der erste Treffpunkt mit den Verpflegungsautos im Eifer des Gefechtes übersehen wurde. Das war für die 13 Teilnehmer nicht weiter tragisch, da das Wetter den Adlern hold war – es war trocken, und die Sonne strahlte mit den Radelnden um die Wette. Thorsten und Katja begleiteten den Trupp bis Köln, bevor es zurück ins Bergische ging.

Bei -4° gibt es jedoch hier und da Wasser in Form von Eisplatten auf dem Weg. Ein Fahrer rutschte weg. Bei dem Sturz zerbrach sein Helm. Ansonsten blieb alles heil. Mit ein paar Kabelbindern wurde der Helm geflickt, und weiter ging es.

Drei Radler und eine Radlerin waren diesmal zum ersten Mal mit dabei. Die anderen sind teilweise seit Jahren mit dabei.

Ganz wichtig sind die Begleitfahrzeuge. Inken und Stefan waren ein tolles Team. Inken hat das zum ersten Mal gemacht, hat aber agiert, als hätte sie das schon 20-mal gemacht. Das leckere, selbstgemachte Bananenbrot brachte die Radlenden über die Kilometer. Stefan hingegen ist routinierter Organisator und hat einen perfekten Service geboten.

Dieser tolle Service war einer der wichtigsten Bausteine, um das gesetzte Ziel, alle Teilnehmer auf dem Rad ins Ziel zu bringen, zu erreichen. Das hat auch wunderbar funktioniert – trotz kleinerer Pannen wie eines Dorns im Reifen oder einer gerissenen Kette.

Bei der Streckenplanung wurden die ganz bösen Anstiege und technisch schwierigen Passagen mehr oder weniger weggelassen. Denn diesmal stand von Anfang an fest, dass alle auch wieder mit dem Rad zurückfahren. Das klappte nicht ganz, da eine Erkältung Mica daran hinderte, noch einmal aufs Rad zu steigen. Hier geht die Gesundheit vor. Zum Glück war unser Serviceteam auf solche Fälle vorbereitet; der Radrücktransport war somit geregelt.

Das Hotel Mausefalle hat uns auch dieses Jahr wieder vorbildlich beherbergt. Vor allem das Essen war wieder sehr lecker und reichhaltig, sodass genug Kalorien für die Rückfahrt gebunkert werden konnten.

Helmut kannte einen schöneren Weg ins Ahrtal als den ursprünglich geplanten. Es war sogar eine Abkürzung von zwei Kilometern. Dafür gab es 50 Höhenmeter mehr. Allerdings war der Untergrund selten asphaltiert, weswegen die Rückfahrt unter dem Strich schwieriger wurde als die Hinfahrt. Trotzdem lief es wie gewachst.

Alle hatten viel Spaß, der auch nicht durch eine weitere gerissene Kette und zwei Nägel im Reifen getrübt werden konnte. Es wurde viel gelacht und über die neuesten technischen Innovationen im Radsport philosophiert. Nächstes Jahr werden wohl alle ihre Kette gewachst haben. Alle sind gesund und munter im Ziel angekommen.

Zum Schluss ein paar Zahlen:

Hinfahrt: 188 km, 1.900 Hm im Anstieg, 1.750 Hm im Abstieg, 11 Stunden 10 Minuten Gesamtzeit, 9 Stunden 5 Minuten reine Bewegungszeit. Schnitt: 20,6 km/h
Rückfahrt: 159 km, 1.922 Hm im Anstieg, 2.080 Hm im Abstieg, 9 Stunden 55 Minuten Gesamtzeit, 8 Stunden 20 Minuten reine Bewegungszeit. Schnitt: 19,1 km/h
Insgesamt: 347 km mit rund 3.800 Hm

Drei Kilogramm Bananenbrot, einige Bündel Bananen, ein Sack Äpfel, Nüsse, unzählige Brötchen und Riegel, ein paar Gummibärchen und ein paar Liter Apfelsaft und Wasser.
Fünf Mountainbikes, acht Gravelbikes, zwei Begleitautos.
100 neue Geschichten und Anekdoten, die die Legende Eifelmarathon ausmachen.

Bis nächstes Jahr!

30. Adler-Eifelmarathon

Veröffentlicht: 04. Februar 2024

Dieses Wochenende fand der 30. Adler-Eifelmarathon statt. Nach der Corona-Pause, einem Eifelmarathon ohne Eifel und einer ausgefallenen Tour hatte ich die Befürchtung, dass das Interesse an dieser Veranstaltung nachgelassen haben könnte. Doch besonders Roger hat mich dazu motiviert, die Jubiläumstour zu organisieren.

Start Lennep Bahnhof
Start Lennep Bahnhof
Start Lennep Bahnhof
Der Plan war, es ganz einfach zu halten – ohne Begleitautos, nur radeln und das Leben aus der Trikottasche. Die 12 angemeldeten Radfahrer ließen sich davon nicht abschrecken, jedoch wurden 2 Begleitautos organisiert. Stefan Schumann und Bernd Niebuhr haben sich "geopfert", um den Teilnehmern die Tour zu erleichtern bzw. überhaupt zu ermöglichen. Vielen Dank dafür!

Ein Fahrer wurde im Vorfeld krank, ein anderer hatte auf dem Weg zum Start einen Radbruch. Somit waren wir nur 10 Personen.

Die spannende Frage bei diesem Event ist immer das Wetter. Diesbezüglich hatten wir mehr als Glück. Sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt waren größtenteils trocken, und die Temperaturen waren deutlich im Plusbereich.

Wie eigentlich immer gab es auch bei diesem Eifelmarathon die obligatorischen 2 Reifenpannen, die kameradschaftlich behoben wurden. Ein Sturz endete glimpflich.

Über die Kameradschaft kann man nur Positives sagen – sie war hervorragend! Wir hatten viel Spaß, und letztlich geht es darum.

kurze Pause
kurze Pause
kurze Pause
Die vielen kleinen Dinge, die neben dem Radfahren passieren, machen den Reiz der Tour aus. Zum Beispiel haben wir ein Flatterband ignoriert, das den Weg versperrte. Das rächte sich, denn das Band hing nicht grundlos dort. Der Weg war mit tausenden abgeschnittenen Ästen versperrt, und wir mussten die Räder gut einen Kilometer weit tragen. Am Ende dieser Passage versperrte uns ein Fluss ohne Brücke den Weg, und wir mussten einen kleinen Umweg fahren. Das tat der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil. Alle Sprüche, die dabei gemacht wurden, kann ich hier jetzt nicht auflisten.

Nur Riegel sind nicht ideal; die Gruppendynamik zog uns magisch in ein Café in Bad Münstereifel, wo es Kaffee und Brötchen gab. Die Idee, auf das Begleitbuffet zu verzichten, muss ich noch einmal überdenken.

Ziel erreicht
Ziel erreicht
Ziel erreicht
Nach einem herrlichen Tag auf dem Rad kamen wir im Hotel Mausefalle an, wo man uns in einer Art und Weise beherbergte, wie man es selten erlebt. Ein hervorragendes Abendessen und ein wirklich perfekter Service – es war einfach nur klasse.

Das Frühstück stand dem Abendessen in nichts nach. Alle waren ausgeschlafen und gut genährt. Dies war insbesondere für die 7 Rückradelnden wichtig, denn die Rückfahrt ist nur unwesentlich kürzer als die Hinfahrt. Ein guter Westwind schob uns ohne Pannen und Stürze in etwas über 8 Stunden zurück nach Remscheid.

Fazit: Wie immer war es eine außergewöhnliche Veranstaltung, die allen sehr viel Spaß gemacht hat! Die abgespeckte Organisation ist in Teilen OK, aber beim nächsten Mal sollte vielleicht ein bisschen mehr gemacht werden.

Liebe Grüße

Arndt

29. Eifelmarathon aufs wesentliche reduziert

Veröffentlicht: 06. Februar 2022

Anfang Februar 2022. Normalerweise hätte der 30. Eifelmarathon stattgefunden.

Im letzten Jahr konnte aufgrund der Pandemie nichts stattfinden. Dieses Jahr sah es  für eine Veranstaltung mit kuscheliger Hotelübernachtung auch nicht besonders gut aus. Bei der Eifeltour geht es darum, widrigen Bedingungen zu trotzen, in diesem Jahr eben nicht wetterbedingt sondern pandemiebedingt. Die Party am Abend musste leider ausfallen, die Tour wurde auf das Radfahren und somit auf  das Wesentliche reduziert.

Start Lennep Bahnhof
Start Lennep Bahnhof
Start Lennep Bahnhof
Trotzdem standen am 05.02. um 5 Uhr in der Früh 12 Räder am Start. Bemerkenswerterweise so gut wie keine Mountainbikes, sondern Gravelbikes, die in den letzten Jahren hip wurden. Nach der obligatorischen Dopingkontrolle, bei der sich herausstellte, dass alle Radelnden die erforderlichen Spritzen bekommen haben, ging es los. Die Gruppe startete ab Remscheid Lennep auf den 190km langen Rundkurs, gespickt mit zahlreichen Offroadpassagen und Anstiegen. Das Wetter ist um die Jahreszeit ein unberechenbarer Faktor, doch es hatte erbarmen. Es war den ganzen Tag trocken von oben und mit -2 bis +8 Grad war es nicht zu kalt. Die Sonne lachte mit den Radelnden um die Wette. Die im Vergleich zu den letzten Austragungen kleine Gruppe war sehr homogen und so ging es zügig voran.
Aussichtspunkt Erpeler Ley
Aussichtspunkt Erpeler Ley
Aussichtspunkt Erpeler Ley
Einmal war die Radgruppe fast noch schneller beim nächsten Checkpoint, als das Begleitauto mit Stefan Schumann und Olaf Hornung. Die beiden begleiteten den Tross und zauberten mitten in der Walachei ein Verpflegungsbuffet, inklusive Heißgetränke, was dankbare Freude bei den geschundenen Radfahrenden auslöste. Die Eifel ist weit und auch wenn 190km gefahren wurden, konnte der Eifel am Wendepunkt, der Erpeler Ley, nur zugewunken werden. Von dem 191m hohen Felsen hatte man einen tollen Blick in die Eifel. Noch am Nachmittag im hellen erreichte die Truppe das Ziel in Lennep, müde, aber glücklich es wieder einmal geschafft zu haben. Besondere Vorkommnisse unterwegs: eine tolle Gemeinschaft, Spaß wieder mit anderen unterwegs zu sein, die Sprüche, eine gebrochene Speiche, ein loser Schaltzug, Sonnenschein, es war ganz einfach ein perfekter Rad Tag. Und so waren sich alle einig, beim 30. Eifelmarathon im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Eifelmarathon 2021

Veröffentlicht: 23. Dezember 2020

Liebe Eifelmarathon-Fans,

leider wird ein Eifelmarathon 2021 so früh im Jahr noch nicht möglich sein.
Falls es doch möglich sein sollte, im Februar mit 20 Bikern die Wälder unsicher zu machen, kann die Tour mit wenigen Tagen Vorlauf stattfinden. Eine Strecke hat Arndt in der Schublade.

Optional kann der Eifeltrip später im Jahr, beispielsweise als Nikolaustour, gemacht werden.

Wir sehen uns in 2021. Bleibt bitte gesund und trainiert fleißig.

28. Eifelmarathon ein großes Abenteuer

Veröffentlicht: 18. Februar 2020

Der 28. Eifelmarathon war wieder ein großes Abenteuer. Über 180km mit dem Rad, oft über unbefestigte Wege, zu einer Jahreszeit, in der man normalerweise Schlitten fährt, ist schon eine Hausnummer. Trotzdem standen wieder 26 Radler am Start, um sich der Herausforderung zu stellen.

die Teilnehmer
die Teilnehmer
die Teilnehmer
Das Ziel sollte diesmal in Neroth sein. Markus Dicken empfahl das dortige Hotel "Mausefalle". Durch den neuen Zielort ergab es sich, die Strecke ein wenig anders zu führen, wie die Jahre zuvor. 2 Probefahrten brachten Klarheit über die Befahrbeikeit der ausgesuchten Wege. Außerdem konnte ich mich von dem guten Service des Hotels und dem guten Essen überzeugen.
Neben der reinen Streckenlänge ist das Wetter beim Eifelmarathon ein nicht zu unterschätzender Faktor. Es war zwar mit über 10°C ungewöhnlich warm, jedoch regnete es wie aus Eimern. Die Wege waren schlammig und nach und nach nahmen sowohl die Räder, als auch die Fahrer, die Farbe der Wege an, matschebraun.
Durch die Matsche gab es extremen Verschleiß an den Bremsklötzen. Mir wurde das in einer Abfahrt fast zum Verhängnis. Vor einer Kurve ließen sich die Bremshebel bis zum Lenker durchziehen, ohne dass eine nennenswerte Bremswirkung einsetzte. Ein paar Büsche übernahmen die Aufgabe der Bremsen. Nach einer kurzen Reparatur konnte es weiter gehen.
Ein platter Reifen konnte die Trupper auch nur kurz aufhalten, schlimmer war ein abgerissenes Schaltwerk. Hier konnte unser Servicewagen helfen.
Neben solchen Rettungseinsätzen wurden die Fahrer vom Serviceteam wieder wunderbar versorgt. Das war auch dringend nötig, da die Kräfte der Meisten bereits vor dem Ziel aufgebraucht waren. Das äußerte sich darin, dass an den Verpflegungspunkten sehr lange gebraucht wurde, bis wieder alle auf dem Rad saßen. Fast alle, denn bei 26 Teilnehmern kann es leider schnell passieren, dass jemand verloren geht. Nach einer längeren Suchaktion fand die Gruppe aber wieder zusammen, aber nur kurz. Ein Fahrer fehlte immer noch. Willi fuhr einen Berg noch einmal hinauf, um zu schauen, was da los ist. Von der gegenüberliegenden Seite konnten wir beobachten, wie Willi den Berg hinauf fuhr, während der gesuchte Arno ihm entgegen den Berg hinunterfuhr. Die Scherze, die bei solch einem Anblick unweigerlich gemacht werden, wurden leider Realität, Arnos Rad wollte eine Kurve nicht so nehmen, wie er sich das vorgestellt hat. Der Sturz ging zum Glück glimpflich aus.
schön dreckig
schön dreckig
schön dreckig
Durch diese Widrigkeiten geriet der gesamte Zeitplan durcheinander. Wir beschlossen, einige der matschigen Waldpassagen auszulassen und über Straßen abzukürzen. Da ich mittlerweile auch ein wenig angeschlagen war, fand ich eine Abkürzung, die landschaftlich sehr schön war. In der Trackaufzeichnung habe ich gesehen, dass die Abkürzung 7km länger war, wie die ursprüngliche Strecke. Zum Glück ist das niemandem aufgefallen. Es war auch schon zu dunkel, um irgendetwas zu bemerken.
Beim Abendessen waren die Strapazen vergessen und wir waren alle happy, es wieder einmal geschafft zu haben. Dieses Gefühl hat man halt nur, wenn der Weg hinter einem liegt. Auf jeden Fall ist das Verhältnis zwischen Spaß und Anstrengung deutlich zugunsten Richtung Spaß ausgefallen.
Die Rückfahrt mit dem Rad wurde in individuellen Gruppen gemacht. Es war am Start ein wenig Durcheinander, so dass ich nicht genau weiß, wer mit wem wie gefahren ist. Unsere Rückfahrt war recht entspannt. Wir hatten entgegen allen Wettervoraussagen trockenes und warmes Wetter. Ohne nennenswerte Besonderheiten kehrten wir in den frühen Abendstunden nach Remscheid zurück.
Bis nächstes Jahr, zum 29. Eifelmarathon.
Arndt

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