Ben fährt spontan auf Platz 2
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Während eines Tagesausflugs im Schwarzwald entschied sich Ben Leistner (U15) spontan zur Teilnahme an einem XCO-Rennen.
Der Hexenwald Trailpark in Kirchzarten entpuppte sich als unerwartet spannend , eine coole Strecke mit Steinfeldern, Steilstücken und Drops, eben alles, was das Herz eines XCO-Fahrers schneller schlagen lässt.
Als Teil des Schwarzwälder MTB-Cups und des UCI Black Forest Ultra Bike Marathons wurde am 25.07.2026 genau hier ein XCO-Rennen ausgetragen.
Aufgrund der kurzfristigen Nachmeldung startete Ben aus der letzten Reihe. Klar war: Überholt wird nur auf der langen Startgeraden, im Trail stellt man sich hinten an.Ben gelang es, als 13. Fahrer nach dem Start in den Wald einzubiegen und noch vor dem ersten Trail an einer großen Fahrergruppe vorbeizuziehen.
Nun schon auf Platz 5 vorgefahren, ging es in den einzigen steilen Uphill der Strecke, gespickt mit einigen engen Steilkurven. Hier sind ordentlich Watt gefragt, um nicht hängen zu bleiben.
Ben nutzte seine Stärke am Berg und ließ eben hier weitere drei Fahrer hinter sich.
Die erste Runde beendete Ben bereits auf Platz 2. Der Führungsfahrer hatte sich bereits nach dem Start weit vom Feld absetzen können und war trotz aller Mühen nicht mehr zu erreichen.
Mit 44 Sek. Rückstand auf den Sieger und über einer Minute Vorsprung auf den nächsten Verfolger sicherte sich Ben souverän den 2. Platz.
Was für ein schöner Urlaubstag!
Rursee MTB Marathon
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Am 28.06.2026 starteten Vater und Sohn Pott erstmals gemeinsam beim Rursee MTB Marathon auf der Kurzstrecke über 30 Kilometer.
Mit einer erfrischenden Dusche kurz vor dem Start ging es bei strahlendem Sonnenschein und heißen 35 °C auf die Strecke. Für Silas und Thorsten Pott war es die Premiere am Rursee. Die anspruchsvolle Strecke war durch die anhaltende Trockenheit sehr schnell, erforderte aber auch höchste Konzentration.
Nach dem Start setzte sich Thorsten in der Verfolgergruppe fest, die das Spitzenduo etwa zur Rennmitte wieder einholte. Auf den letzten fünf Kilometern zerfiel die Gruppe, nachdem Thorsten das Tempo deutlich verschärfte. Im Ziel hatte ein Mitstreiter bei der Hand-in-Hand-Zieleinfahrt mit nur 0,1 Sekunden Vorsprung die Nase vorn. Das war für Thorsten völlig in Ordnung, da sein Konkurrent zuvor viel Führungsarbeit geleistet hatte.Thorsten belegte den 3. Platz in der Gesamtwertung und gewann die Altersklasse Master 2.
Silas suchte sich nach dem Start eine Gruppe mit passendem Tempo, das erstaunlich hoch war. Ab der Hälfte des Rennens war er jedoch auf sich allein gestellt. Wie geplant ließ er seinen Trainingspartner Erik (U15) sowie Thorsten Albrecht (Master 3) hinter sich.
Silas zeigte ein starkes Rennen und erreichte als 25. der Gesamtwertung sowie als Zweiter der Altersklasse U15/U17 das Ziel. Ein gelungener Einstand am Rursee!
Zur Belohnung ging es anschließend erst einmal wieder unter die Dusche, um sich von den hohen Temperaturen abzukühlen.
MSV Nachwuchs-Trophy 2026
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17. Adler MTB Cup setzt neue Maßstäbe
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Mit der 17. Auflage des Adler MTB Cup hat der RV Adler Lüttringhausen Vereinsgeschichte geschrieben. Erstmals wurde die Veranstaltung an zwei Tagen ausgetragen und gleichzeitig als Lauf des internationalen 3-Nations-Cups durchgeführt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Rund 550 Fahrerinnen und Fahrer aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden sorgten am Blaffertsberg für ein Mountainbike-Wochenende der Superlative.
Bereits ab Samstagmorgen war rund um das Veranstaltungsgelände zu spüren, dass ein besonderes Rennwochenende bevorstand. Zahlreiche Wohnmobile, Teamfahrzeuge und Vereinszelte prägten das Bild. Fahrerinnen und Fahrer aller Altersklassen nutzten die Trainingsmöglichkeiten auf der Strecke, während sich Zuschauer entlang der anspruchsvollen Passagen versammelten und für eine tolle Atmosphäre sorgten.Die Entscheidung, den Adler MTB Cup mit dem 3-Nations-Cup zu verbinden, erwies sich als voller Erfolg. Nachdem der ursprüngliche Ausrichter TSV Saalhausen die Veranstaltung aufgrund der Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest nicht mehr durchführen konnte, sprang der RV Adler Lüttringhausen ein und integrierte die Rennserie in das eigene Event. Dadurch entwickelte sich die Veranstaltung zur größten Ausgabe in der bisherigen Geschichte des Adler MTB Cups.
Hinter den Kulissen sorgten zahlreiche Helferinnen und Helfer für einen reibungslosen Ablauf. Bereits Wochen vor der Veranstaltung wurde die Strecke vorbereitet, Hindernisse beseitigt, Absperrungen aufgebaut und die Infrastruktur für die vielen Teilnehmer geschaffen. Während des gesamten Wochenendes waren unzählige Vereinsmitglieder, Eltern, Freunde und Unterstützer im Einsatz, damit sich die Gäste aus dem In- und Ausland in Lüttringhausen willkommen fühlten.Auch sportlich konnten die Adler überzeugen. Besonders die Nachwuchsabteilung zeigte einmal mehr die hervorragende Jugendarbeit des Vereins. Viele Fahrerinnen und Fahrer erreichten Spitzenplatzierungen und Podestplätze.
Besonders efreulich war die starke Präsenz der Adler auf den Podiumsplätzen. Mit Siegen durch Pit Fürth, Felix Raphael Zingl und Ben Leistner sowie zahlreichen weiteren Top-Platzierungen bestätigte die Nachwuchsabteilung erneut ihre erfolgreiche Entwicklung.
Neben dem Sport stand vor allem die besondere Atmosphäre im Mittelpunkt. Viele Zuschauer verfolgten die Rennen entlang der Strecke und feuerten die Fahrerinnen und Fahrer lautstark an. Das internationale Teilnehmerfeld, spannende Wettkämpfe und die familiäre Stimmung machten den 17. Adler MTB Cup zu einem unvergesslichen Wochenende.
Der RV Adler Lüttringhausen bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Sponsoren, Unterstützern, Streckenposten, dem Deutschen Roten Kreuz, den zahlreichen Kuchenspendern sowie den vielen Besuchern. Ohne dieses Engagement wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich gewesen.
Mit der erfolgreichsten Ausgabe in der Geschichte des Adler MTB Cups blickt der Verein bereits voller Vorfreude auf die 18. Auflage im kommenden Jahr.
Bilder von Anne Jerkel, Dirk Preuß und Lukas Leistner, [Freigabelink]
24 Stunden Vollgas – Sieg und Podium trotz Materialproblemen
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Die Strecke präsentierte sich bei bestem Wetter schnell und gleichzeitig anspruchsvoll. Kurze, steile Anstiege wechselten sich mit schnellen Asphaltpassagen und ruppigen Wiesenabschnitten ab. Genau die Art von Kurs, auf der konstantes Tempo, Konzentration und saubere Wechsel entscheidend sind.
Jan absolvierte die Startrunde stark und fuhr das Team direkt auf Platz zwei in die Wechselzone. Doch bereits in Bastis erster Runde wurde er bei einem Überholmanöver von einem anderen Fahrer vom Rad geholt. Dabei verdrehte sich sein Sattel, sodass er die komplette Runde im Stehen fahren musste und dabei einige Plätze verlor.
Nach den ersten Runden wurde deutlich, dass ein Platz auf dem Podium möglich war und aus Spaß langsam Ernst wurde. Alle vier Fahrer fanden ihren Rhythmus und hielten das Tempo konstant hoch. Besonders nachts war neben der körperlichen Belastung volle Konzentration gefragt.
Bei Kilian und Christian lief dagegen von Beginn an alles wie geschmiert. Die beiden absolvierten Runde für Runde souverän an der Spitze und wechselten sich ab. Gefahren wurde jeweils in Dreierblöcken, bevor der nächste Fahrer übernahm.Um zumindest etwas Schlaf zu bekommen, wurde in der Nacht der Fahrerrhythmus angepasst. Dadurch musste Jan direkt nach Basti auf die Strecke. Erst kurz vor seinem Einsatz fiel ihm auf, dass sein Hinterrad gerade noch unterwegs war. Kurzerhand bediente sich Jan an Max Fahrrad und baute dessen Hinterrad ein. Zum Glück waren sich die vier bei ihrer Materialwahl so einig, dass alles problemlos kompatibel war.
Auch Nils blieb nicht ganz verschont, als die Strecke durch den Morgentau rutschig wurde, rutschte er einmal weg und ging zu Boden. Glücklicherweise blieben alle Fahrer bis auf leichte Schürfwunden unverletzt.
Nach 24 intensiven Stunden standen schließlich starke 42 Runden auf dem Konto des 4er-Teams. Das bedeutete am Ende einen hervorragenden 2. Platz.Kilian und Christian spulten im 2er-Team sogar unglaubliche 46 Runden ab und sicherten sich damit souverän den 1. Platz.
Ein Ergebnis, das nicht nur die sportliche Leistung widerspiegelt, sondern vor allem den außergewöhnlichen Teamgeist und die Fähigkeit, auch mit unerwarteten Problemen umzugehen. Beide Teams bewiesen Ausdauer, Zusammenhalt und Kampfgeist bis zur Ziellinie.
Starke Beine und gute Laune: Adler unterwegs in Krefeld und Sundern-Hagen
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Krefeld-Fischeln
Eine Woche nach dem MTB-Rennen in Solingen startete Farin Jungbluth in Krefeld-Fischeln zu seinem ersten Straßenrennen. Der Einstieg gelang direkt sehr gut: Mit einem starken Rennen fuhr er auf Platz 4 und verpasste im Sprint des Feldes nur knapp das Podium. Besonders erfreulich: Auch das Fahren auf der Straße macht ihm sichtbar großen Spaß und eröffnet ihm neue sportliche Möglichkeiten neben dem MTB.
Rembike Cup in Sundern-Hagen
Beim Rembike Cup in Sundern-Hagen waren vier Adler am Start. Trotz teils schwieriger Startpositionen zeigten Theresa Schöler und Pit Fürth starke Leistungen und sicherten sich jeweils den 3. Platz in ihrer Altersklasse. Mathis Schöler kämpfte sich durch das große Fahrerfeld und belegte Rang 11, Lenny Fürth wurde 13.
Neben den sportlichen Ergebnissen sorgte vor allem das Rahmenprogramm für gute Stimmung: Hüpfburgen und Kinderfest machten den Renntag auch abseits der Strecke zu einem echten Highlight.
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