2. Lauf der Bundesnachwuchssichtung in Hausach im Schwarzwald. Nach einem sonnigen Start ins Rennwochenende erwischte uns der Regen am Sonntag mit einem Temperatursturz von 15 Grad eiskalt! 

Am Freitag stand zunächst die Anreise mit dem Wohnwagen an.
Wir hatten einen Stellplatz auf dem Schulhof zugewiesen bekommen. Die Wettervorhersage prognostizierte den plötzlichen Wetterumschwung, auf den wir allerdings nicht vorbereitet waren. Also wurden kurzerhand neue Matschreifen besorgt, aufgezogen, probegefahren und für gut befunden.

Ben beim Start
Ben beim Start
Ben beim Start
Am Samstag nahm Ben Leistner (U15) zunächst an der Slalomwertung teil, die zugleich die Startaufstellung für das XCO-Rennen am nächsten Tag bestimmte.
Im ersten Lauf hatte Ben Pech und ging in einer Steilkurve über den Lenker die Böschung hinunter. Es kostete viel Zeit, wieder nach oben zu klettern und das Fahrrad zurück auf die Strecke zu bringen – der Lauf war damit nicht mehr zu retten.

Im zweiten Lauf wollte Ben alles geben, um Zeit gutzumachen, setzte sich jedoch zu sehr unter Druck und rutschte gleich dreimal von der Strecke. Der Tag verlief insgesamt katastrophal: Platz 55 von 61 Startern bedeutete die letzte Startreihe für das XCO-Rennen. Da half nur ein großes, um den Frust zu bewältigen.

Trotzdem hielt Ben an seinem Ziel fest, in die Top 20 zu fahren – auch ein schlechter Startplatz konnte ihn davon nicht abbringen. Selbst das angekündigte Wettertief tat seiner Motivation keinen Abbruch.

Das Rennen am Sonntag umfasste drei Runden, in denen sich Ben Stück für Stück nach vorne arbeitete: Runde für Runde, Anstieg für Anstieg, Platz für Platz.
Am Ende verpasste er zwar die Top 20, überquerte jedoch als bester Fahrer aus NRW auf Platz 26 die Ziellinie. Damit machte er insgesamt 29 Plätze gut und erreichte zugleich seine bisher beste Platzierung in der Bundesnachwuchssichtung.

Lukas im rennen
Lukas im rennen
Lukas im rennen
Am frühen Sonntagmorgen ging Lukas Leistner (U19) an den Start. Die U19 startete gemeinsam mit der Elite und hatte sechs Runden zu absolvieren.
Trotz seiner Verletzung aus dem letzten Rennen in Obergessertshausen präsentierte sich Lukas in Topform. Mit starken Sprints an den Steilstücken überholte er seine Konkurrenz und ließ sich auch von hartnäckigen Verfolgern zu keinem Fehler hinreißen. Dank viel Power in den Beinen und starken Nerven sicherte sich Lukas einen verdienten 4. Platz.

Damit endete das Wochenende insgesamt erfolgreich für uns.