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Regeln auf der Downhillstrecke missachtet

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Als ich Samstag auf der Strecke unterwegs war zum Laub entfernen, musste ich leider feststellen das es wieder einmal Leute gibt die sich nicht an unsere Regeln halten können.

Punkt 1

An der Sitzbank bei den Tables lag diverser Plastikmüll, ein kaputter Schlauch und sogar ein Visier von einem Helm herum. So etwas hat nichts im Wald zu suchen und wir sind auch nicht die Müllabfuhr! Wenn ihr Verpackungen und ähnliches mitbringt dann nehmt ihn bitte auch wieder mit.
Punkt 2
Punkt 2

Punkt 2
Den Twin Jump haben wir dieses Jahr für unser Rennen umgebaut, und wir wollten diesen auch nach dem Rennen so belassen. Er hatte eine Neigung nach rechts, damit auch in diese Richtung gefahren wird. Anscheinend hatte da jemand was dagegen und hat den Sprung wieder umgebaut.
Punkt 3
Punkt 3

Punkt 3
Die Holzwand, welche die Streckenführung vorgegeben hat, wurde komplett entfernt. Die Holzwand steht nicht ohne Grund da. Die Streckenführung ist ganz klar festgelegt und mit der Stadt und den Förstern abgestimmt. Und die Streckenführung soll an dem Punkt nicht geradeaus geführt werden sondern eben mit dem Schlenker um den Baum herum.

Damit die Strecke weiterhin legal betrieben werden kann, gehört es dazu sich an die entsprechenden Regeln zu halten. Wer das nicht kann hat mit Konsequenzen zu rechnen ( Streckenverbot oder in harten Fällen sogar Anzeige ). Der RV Adler bemüht sich diese Strecke am laufen zu halten und zu pflegen. Wir sind aber nicht dafür da euren Müll zu entsorgen oder veränderte / zerstörte Hindernisse wieder herzurichten.

Ihr könnt eure Kritik gerne über den offiziellen Weg kundtun. Entweder über die E-Mail dh-strecke (at) rv-adler.de oder über Facebook.

Die Bergischen Adler beim Münsterland Giro

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Neben Manuel waren auch die restlichen bergischen Adler am vergangenen Wochenende noch auf Kurs und nahmen am Münsterland Giro teil - mit dabei Jörg Rusch, Jens Landwehr, Thorsten Koll, Axel Schacht und Mike Milling. In Münster war es mit 7°C morgens noch sehr kalt, taute aber bis zum Zieleinlauf bis 16°C auf (bei blauem Himmel und Sonnenschein). Die 60km Renndistanz nahmen Jörg, Jens, Thorsten und Mike Milling in Angriff, auf den 110km fuhr alleinig Axel Schacht von den Adlern. Jerome Mattern ermöglichte einigen Adler Fahrern durch das Abholen der Startunterlagen einen absolut stressfreien Renntag und fuhr selbst über die 60km nach 1:31:08 auf Platz 566 gesamt und Platz 83 in der Männerhauptklasse. Hier die Ergebnisse der ADLER Fahrer:

  • Jörg Rusch, Masters 3, 1:20:05 - Platz 39 - AK Platz 5
  • Jens Landwehr, Masters 3, 1:27:01 - Platz 330 - AK Platz 56
  • Thorsten Koll, Masters 1, 1:25:50 - Platz 257, AK Platz 65
  • Mike Milling, Masters 1, 1:20:07 - Platz 59, AK Platz 19
  • Axel Schacht, Masters 4, 2:49:33 - Platz 499, AK Platz 10

Manuel in Kempen

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Manuel in Kempen bei seinem Saisonabschluss

Manuel in Kempen bei seinem Saisonabschluss
Am vergangenen Wochenende startete Manuel Ochs in Kempen über 38.8km in der Hobbyklasse. Beeinträchtigt durch eine kürzlich erst auskurierte Krankheit war der Trainingsstand nicht optimal und auch technisch musste er auf die gewohnte Rennmaschine verzichten und ein Ersatzrad einsetzen. Bei bewölktem Wetter und 20°C Außentemperatur gingen in seiner Klasse ca. 80 Fahrer an den Start, wobei das Hauptfeld direkt während der ersten Runden erheblich dezimierte, da Vielen die 45 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit im Feld zu hoch war. In den weiteren Runden fuhr das Feld sehr nervös, es war also große Aufmerksamkeit gefragt. Diese zahlte sich für Manuel in der letzten Runde auch aus, da ein Fahrer vor ihm mit einem Fahrfehler fast für einen Sturz gesorgt hätte - nur leider war der Zielsprint damit für Manuel erledigt. Mit einem dennoch zufriedenstellenden Platz 55 beendete Manuel in Kempen seine Rennsaison für 2015.

Streckenplan für Downhillstrecke

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Es ist endlich soweit. Der neue Streckenplan für die Downhillstrecke am Kothen ist fertig. Wir hatten bereits dieses und letztes Jahr einen Streckenverlauf in unseren Flyern und Plakaten für den Gravity NRW Cup abgedruckt. Diesen haben wir als Vorlage genutzt und daraus einen Streckenplan entworfen wo alle Hindernisse mit eingezeichnet sind.

Das Ergebnis seht ihr [ hier ].

Ihr könnt die einzelnen Punkte auf der Karte anwählen und euch das Hindernis als Foto anzeigen lassen. Somit wisst ihr sofort was euch auf unserer Strecke erwartet. Damit man sich auf der Strecke besser zurecht findet, haben wir uns für ein paar markante Hindernisse einen Namen einfallen lassen – darunter ist auch ein kurzer Streckenabschnitt.

Als nächstes werden wir unsere Infotafel am Beginn der Strecke mit mehr Leben füllen bzw. noch etwas überarbeiten. Natürlich gehört der Streckenplan mit dazu. Auf dem Streckenplan sollen dann auch gesperrte Abschnitte gekennzeichnet werden (z.B. bei Bauterminen oder Training). Wenn wir damit soweit sind werden wir euch darüber informieren.

Felix | wieder Deutscher Meister

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Felix gewinnt in Bad Salzdetfurth
Felix gewinnt in Bad Salzdetfurth

Felix gewinnt in Bad Salzdetfurth
Das Wochenende war wieder ein Erfolg, die Titelverteidigung ist gelungen!

Bereits am Samstagmorgen fuhr ich zusammen mit Tom Schöler als Betreuer nach Bad Salzdetfurth. Schon am Mittag standen wir an der Strecke und sahen uns an, wie die Fahrer des ersten Rennens des Wochenendes noch unter trockenen Bedingungen über die Strecke heizten.
Die Strecke wurde in diesem Jahr von der Stadt in den Bikepark Bad Salzdetfurth verlegt. Auf eine relativ kleine Fläche wurde ein schöner und anspruchsvoller Kurs angelegt, mit vielen kurzen Rampen und ebenso kurzen Abfahrten, Sprüngen, Steilkurven, einer Brücke und einem Rockgarden.
Für Zuschauer war die Strecke mit wenigen Schritten komplett einsehbar. Für die Sportler war der Kurs super anstrengend, da man nie mal einen Moment Pause hatte.
Kaum war das erste Rennen des Wochenende vorbei, setzte der Regen ein und hörte in den kommenden Stunden auch erstmal nicht wieder auf. So wurde die Strecke mithilfe der weiteren Rennen schnell zu einem riesigen Schlammloch und auch die Temperaturen vielen komplett in den Keller.
Am Nachmittag trafen dann auch unsere Freunde aus dem Sauerland, Luisa, Mario, Kevin und Sebastian ein. Und wenig später stand mit Thomas Schulte-Pieper, unterstützt vom Töchterchen, ein weiterer starker Sauerländer aus der Seninoren 3 Klasse vor uns. Nachdem er beim Rennen vergangene Woche von unseren Plänen gehört hatte, entschied er sich auch kurzfristig den Weg nach Niedersachsen zur Deutschen Hobby Meisterschaft auf sich zu nehmen. Somit waren mit Luisa, Mario, Thomas und mir gleich vier Fahrer aus NRW vor Ort, die wohl das Zeug zum Titel haben könnten.
Nach der üblichen Pasta am Vorabend ging es dann auch ganz bald ins Bett, wir mussten ja am nächsten Tag wieder früh raus. Nur Sebastian und Tom, die Betreuer, nutzten den Abend noch etwas sinnvoller und erkundeten noch die Altstadt in Bad Salzdetfurth mit ihren schönen Kneipen.
Morgens früh klingelte dann schon vor 6 Uhr der Wecker. Nachdem wir uns fertig gemacht und gefrühstückt hatten, ging es zur Strecke um diese noch einmal vor dem Rennen abzufahren. Und das war bei dem Schlamm alles andere als leicht. Schon kurz nach Beginn der Runde ging es gleich zwei mal hintereinander steil ein paar Meter eine Wiese hoch, dann eine 180 Grad Kurve am Hang und dann mit Schwung in die nächste 180 Grad Kurve - wer zu langsam war, verabschiedete sich in die Bäume am Hang. Bereits beim Warmfahren stürzten so zahlreiche Fahrer, unter anderem erwischte es auch Luisa böse im Rockgarden, trotzdem war sie schnell entschlossen dennoch zu starten. Für sie war das schlimmste auch nicht die zahlreichen Prellungen, sondern die paar Macken am Bremshebel. Mario und Kevin hatten aber genug gesehen, so dass sie sich gegen einen Start entschieden.
So rollte ich alleine an die Startlinie der Herren, Senioren 1, Jugend und Junioren um 9 Uhr. Trotz das es mal eine andere Ecke zum Rennen fahren war, traf ich eine Vielzahl bekannter Fahrer wieder. Als wohl größten Konkurrenten machte ich Marco Hänschel aus. Im vergangenen Jahr war ich bei der DM mit ihm zusammen gefahren, da hatte er die Senioren 1 Klasse gewonnen. Dieses Jahr fühlte er sich wohl wieder ein wenig jünger und meldete für die Herren Klasse. Kurz nach dem Start war es aber mit Marc Halbig ein anderer Bekannter mit dem ich mich gleich auf den ersten Metern nach einen guten Start absetzen konnte.
Schnell war ich dann aber ganz alleine an der Spitze. So war schon meine Hoffnung beim Warmfahren, denn so hatte ich komplett freie Fahrt, was gerade in den extrem anspruchsvollen Anstiegen ein riesen Vorteil ist. Und tatsächlich musste ich in der ersten Runde auch nur einmal, wegen falscher Linienwahl, vom Rad.

Felix im Ziel Bad Salzdetfurth 2015
Felix im Ziel Bad Salzdetfurth 2015

Felix im Ziel Bad Salzdetfurth 2015

Mein Maxxis Ikon war wohl nicht die perfekte Reifenwahl, aber deutlich besser als erwartet. Bereits nach der ersten Runde hatte ich einen guten Vorsprung raus gefahren. Dann musste ich aber etwas drosseln, das Tempo konnte ich nicht über fünf Runden halten. Die zweite und dritte Runde tat so ziemlich weh, dass ich auch zwei Fahrer der Senioren 1 Klasse vorbei lassen musste. Aber der Vorsprung auf den zweiten Herrenfahrer blieb einigermaßen konstant.
In den letzten beiden Runden ging es dann wieder besser. Über die gesamte Strecke waren zahlreiche bekannte Gesichter, insbesondere von Rapiro Racing, dem Biketeam aus Bad Salzdetfurth, zum Anfeuern verteilt. Vor allem aber waren es Luisa, Tom, Sebastian, Kevin und Mario die für einen super Support sorgten. Mittlerweile kannte ich die Strecke, auch dank der Tipps vom Streckenrand, so genau, dass ich genau wusste, wie ich fahren musste, um alle Anstiege auch fahrend hoch zu kommen. In der letzten Runde konnte ich so meinen Vorsprung noch einmal etwas ausbauen und damit meinen Deutschen Hobby Meister Titel vom Vorjahr verteidigen.
Ein sehr gelungenes Rennen, in dem es sicher nicht nur auf gute Beine, sondern auch auf eine Menge technisches Geschick und auf eine super Ausstattung am Rad ankam. Vor allem mit letzteren konnte ich wohl punkten, bis auf ein kurzes Streiken des Schaltzuges in der letzten Runde machte meine XX1 einen hervorragenden Job. Ein Glück, was die meisten anderen nicht teilen konnten. Damit war mein größtes Saisonziel für dieses Jahr erreicht und ich kann jetzt schon auf eine sehr erfolgreiche Saison 2015 zurückblicken.
Nun stand aber ja noch das Rennen der Frauen sowie der Senioren 2 und 3 an. Sowohl Luisa als auch Thomas legten einen super Start hin. Thomas setzte sich schnell an die Spitze des kompletten Feldes während Luisa bei den Frauen bereits nach der ersten Runde einen großen Vorsprung auf Platz 2 hatte. Während Thomas einen immer größeren Vorsprung raus fuhr und nicht nur die Fahrer seiner Klasse, sondern auch die der Senioren 2 in Grund und Boden fuhr, hatte Luisa große Schaltprobleme und hatte immer wieder mit Kettenklemmern zu kämpfen. So musste sie die Führung erst einmal aus der Hand geben. Mit viel Wasser und jeder Menge Laufeinsatz von Kevin, konnten wir den Antrieb in einen Zustand bekommen in welchem er wenigstens wieder so einigermaßen seinen Job tat, so dass Luisa in der Dritten Runde wieder zurück in Führung war und diese ab hier ganz stark weiter ausbaute. Nach 4 Runden hatte Luisa es dann geschafft und konnte sich nach einigen Jahren ebenfalls zum zweiten Mal den Deutschen Hobby Meister Titel holen. Starke Vorstellung und das trotz technischer Probleme.
Thomas ließ ebenfalls nichts mehr anbrennen und so konnten wir uns auch mit ihn nach fünf Runden über den Titel freuen.
Das Rad am Abend in die Einzelteile zu zerlegen um das Knarzen wieder weg zu bekommen, war dann nicht mehr die riesen Freude, aber dafür hat es sich allemal gelohnt.
Ein sehr schönes und gelungenes Wochenende und auch wenn Luisa Möser, Thomas Schulte-Pieper und ich die Titel gewonnen haben, ist das auch mit ein Verdienst der super Supporter.

Nächstes Wochenende ist dann das Heimrennen in Remscheid, wo der Finallauf des NRW-Cups ausgetragen wird.

Mehr Bilder [ auf unserem Flickr Platz ]

Beste Grüße
Felix

Felix gewinnt in Titmaringhausen

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Rock'n Roll im Sauerland
Rock'n Roll im Sauerland

Rock'n Roll im Sauerland
Dieses Wochenende war ich beim Marathon in Titmaringhausen und hier gibt es den Bericht dazu.

Während in Remscheid die RTF und CTF lief, machte ich mich am frühen Samstagmorgen auf nach Titmaringhausen nahe Willingen, um dort am vorletzten Lauf der Marathon Trophy teilzunehmen. Das Thermometer im Auto zeigte zwischenzeitig nur 6 Grad im Sauerland an, immerhin, bis wir da waren, war es auf 9 Grad angestiegen. Schnell wurde es aber wärmer und perfekt zum Rennen fahren. Die Motivation stimmte, der Marathon sollte als letzter Test vor dem Saisonhighlight, der Hobby DM in Bad Salzdetfurth kommende Woche, dienen.
Nachdem bereits die Fahrer über den Marathon und den Halbmarathon auf der Strecke waren, durften auch wir von der Kurzstrecke (38 km und 900 hm) um 10:30 Uhr starten. Zuerst ging es über eine 6,5 km lange Einführungsrunde und schon kurz nach dem Start setzte sich Tim Stahnke an die Spitze des Feldes. Er sortierte mit ausreichend hohem Tempo erst einmal das Feld und es dauerte nicht lange, bis wir vorne nur noch zu fünft waren. Auf der schnellen Einführungsrunde fiel es mir noch recht leicht, das Hinterrad von Tim zu halten. Sobald diese jedoch absolviert war, ging es in einen schönen leicht ansteigenden ruckeligen Singletrail. Vom Windschatten war hier nicht mehr zu profitieren und spätestens ab hier tat es dann weh. Kaum in den Trail eingebogen waren Tim und ich dann auch alleine unterwegs, aber auch ich musste kurze Zeit später reißen lassen. Nun war ich auf mich allein gestellt, aber die Beine stimmten und so ging es über die ersten beiden Berge der Strecke.
Tim war vor mir nicht mehr zu sehen, aber an Stellen, an denen man weit zurück schauen konnte, sah ich immer wieder Alexander Koch hinter mir. Nun folgte eine lange Abfahrt, teilweise über Singletrails und wir hatten schon lange die Mittel- und Langstreckenfahrer eingeholt. Hier in der Abfahrt waren es dann ganz besonders viele und die falschen auf die ich auffuhr, extrem langsam und ohne Chance fair zu überholen ging es den Trail runter. Unten angekommen ging es über eine Asphaltstraße wo ich endlich wieder Gas geben konnte.
Nun ging es in den letzten langen Berg, anfangs steil nachher immer flacher. Fast oben angekommen, konnte ich ein ganzes Stück hinter mir wieder Alexander Koch sehen, da es nun aber die letzten sieben Kilometer fast nur noch bergab ging, war ich mir ziemlich sicher, dass er nicht wieder ran fahren konnte. Da hatte ich aber noch nicht mit den erneuten Stau im Trail gerechnet, wieder kein vorbeikommen. So konnte Alex doch noch wieder recht nah auffahren, so dass uns im Ziel nur noch 20 Sekunden trennten. Nach 1:32:53h war ich mit meinem zweiten Platz Gesamt und dem Sieg in der Altersklasse sehr zufrieden.
Tim konnte bis zum Ziel einen Vorsprung von über zwei Minuten raus fahren. War ich vergangene Woche noch dicht an ihm dran, war er dieses Mal wieder unschlagbar. Dennoch ein sehr gelungener letzter Formtest vor der DM kommende Woche, ich freu mich drauf und bin gespannt, ob eine Titelverteidigung bei der Deutschen Hobbymeisterschaft möglich ist - leicht wird es sicher nicht.

Beste Grüße
Felix