23. Kellerwald-Bikemarathon

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Am vergangenen Sonntag starteten die Adler Sven Schreiber, Julian Koschik, Jan Küpper, Jonas Köpsel und Julius Drees beim SKS-Kellerwald-Bikemarathon in Gilserberg. Sven, Julian, Jan und Jonas starteten auf der Kurzstrecke mit 45 km und knapp über 1000 Höhenmetern. Julius nahm diese Strecke gleich zweimal unter die Räder und fuhr die Mitteldistanz 86 km und 2400 Höhenmetern.

Bei frischen 5 Grad und klassischem April Wetter mit Schnee, Hagel und Wind ging es am Morgen an den Start.

Julius kurz vor dem Ziel
Julius kurz vor dem Ziel

Julius kurz vor dem Ziel
Der an den Vortagen heruntergekommene Regen machte die Strecke sowohl technisch als auch konditionell sehr anspruchsvoll. Im Rennen machte das Handling des Bikes und die richtige Reifenwahl den Unterschied, sowohl an den Anstiegen als auch in den Trails war mit rutschigen Reifen zu kämpfen. Alle Adler hatten das voll im Griff.

Jonas wurde nach 2:05 h 3. in der U23 Wertung, Jan wurde nach 2:07 h 5. in der Elite, Julian wurde nach 2:09 h 5. bei den Senioren 1, Sven wurde nach 2:46 h 19. bei den Senioren 3.

Julius beendet das Rennen nach 4:03 h auf einem starken 6. Platz in der Elite.

Frieden Gefunden: Auftakt nach Maß

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Am vergangenen Wochenende startete Thorsten beim XCO Rennen der Master in der Bayernliga/ internationalen MTB Bundesliga in Obergessertshausen auf der Strecke mit den gleichen technischen Anforderungen, die er aus 2020 noch von der Deutschen Meisterschaft XCO in nicht so guter Erinnerung hatte.

Thorsten im Rennen
Thorsten im Rennen

Thorsten im Rennen
Entspannt ging es am Freitag in den Süden um die staubtrockene Strecke in aller Ruhe im  Training am Freitag und Samstag unter die Räder zu nehmen. Das Race-Feeling kann dann beim Zuschauen des XCC in Krumbach am Samstag Nachmittag als Jolanda Neff ( Weltmeisterin XCO) gegen Linda Indergand dominierte.
 
Zum Auftakt in die 2022 Rennsaison war die Veranstaltung bewusst gewählt,  da Thorsten mit der Strecke noch eine Rechnung offen hatte.  Sollte doch der Ausstieg beim DM-Rennen vor zwei Jahren nicht so stehen bleiben!
 
Nach dem Check der Startliste war Platz 3 bis 5 das erklärte Ziel. Ob die Beine jedoch nach dem harten Training der letzten beiden Wochen noch zu leisten imstande waren, war die Frage.
 
Aus Reihe eins der Masterfahrer,  die vor der U17 männlichen und weiblich Standen, ging es um kurz nach 10:00 los.

Vor Nervosität misslang das Einklicken ins Pedal und die Gute Position war weg. Am Anstieg vor Start und Ziel fuhr Thorsten jedoch wieder nach vorne und lag nach der Einführungsrunde auf Rang 3.  

Es folgte der Pumptrack auf der Wiese wo ein Überholen nicht möglich war. Von dort ging es wie gehabt den Feldweg hinauf zum Waldrand.

mit Druck vorbei...
mit Druck vorbei...

mit Druck vorbei...
Bevor die Strecke so richtig interessant wurde machte Thorsten Tempo, um als erste in den technisch anspruchsvollen Trail zu gehen. ... Und da passiert es, noch vor den ersten beiden Tabel-Sprüngen in der Schikane rutschte Thorsten das Vorderrad in der noch feuchten Wiesenkurve weg. In Führung liegend macht der Adler einen Sturzflug. Doch die Führung war so groß,  daß er nur zwei Plätze und seine Brille verlor bevor er wieder auf dem Rad saß und weiterfuhr. Dass das Knie leicht blutete merkte er später im Ziel.
 
Am Steilstück des Anstiegs im Wald war dann Position 1 zurück erkämpft. Nun sollte es nur noch nach vorne gehen um seinen Vorsprung auszubauen.

Von hinten kamen einige der schnellen U17 Fahrer vorbei mit denen bis ins Ziel abwechselnd Tempo gemacht wurde. Die Konkurrenz der Master hingegen war von vorne nicht mehr zu sehen.

Thorsten auf Platz 1
Thorsten auf Platz 1

Thorsten auf Platz 1
In der letzten Runde machte sich dann ein wenig Vorfreude und auch Erleichterung breit, als es an den lautstark anfeuernden Zuschauer ein letzte Mal den Feldweg hinauf ging. Jetzt nichts mehr riskieren, aber auch nicht zu langsam fahren, um im Rhythmus zu bleiben, technisch wie konditionell.
 
Als Endgegner musste ein U17 Fahrer herhalten,  der auf den letzten Metern in Front liegend am Asphalt-Anstieg noch gnadenlos übersprintet wurde.
 
Bei der Zieldurchfahrt mit erhobenen Armen war er wieder da, der Gedanke an Nils (Campana Racing Team) und an Horst (Ehrenvorsitzender RV-ADLER) die beide leider nicht mehr unter uns sind.
 
Daher widme ich den beiden diesen Sieg.
 
Mögen wir damit unseren Frieden finden, in vielerlei Hinsicht.
 
Thorsten Pott

Radcross Radevormwald

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Am vergangenen Sonntag stand das Cross Rennen in Radevormwald an, in diesem Jahr das Finale des NRW Cross Cup und  für einen Großteil der Adler das erste Rennen des Jahres. Diesmal für die Adler am Start waren gleich 13 Fahrer. Ben Leistner, Silas Pott gingen über die 10 min und Noël Mattern, Johanna Bieker, Tim Friedrichs, Alexander Kaucher über die 15 min in den Schüler-Hobby-Klassen an den Start. Jonas Köpsel, Felix Pembaur, Julian Koschik, Maurice Apel und Thorsten Koll gingen über 30 Minuten in der Hobbyklasse auf den Rundkurs. Dennis Marschall und Thorsten Pott in der Lizenzklasse.

Tim Friedrichs im Rennen
Tim Friedrichs im Rennen

Tim Friedrichs im Rennen
Das Wetter meinte es an diesem Wochenende gut, bei bestem Wetter ging es für die Fahrer auf die ca. 2 km lange Strecke in und um das Stadion Kollenberg. Die Teilnehmer waren auf Crossern und Mountainbikes unterwegs. In den Schüler-Klassen wurde die Strecke technisch vereinfacht und gekürzt.

Den Anfang machten um 10 Uhr die Schüler. Ben Leistner fuhr in der U11 auf Platz 5, gefolgt von Silas Pott auf Platz 9. Noël Mattern erreichte in der U13 Platz 5, dicht gefolgt von Johanna Bieker auf Platz 6, Tim Friedrichs landete in derselben Altersklasse auf Platz 11 und  Alexander Kaucher auf Platz 16.
Über den Mittag folgten die Erwachsenen, Jonas Köpsel fuhr souverän auf Platz 1 und gewann so die Gesamtwertung des NRW Cup. Felix Pembaur verpasste das Podium knapp und landete auf Platz 4, Julian Koschik folgte auf Platz 6 und belegt somit Platz 2 in der Gesamtwertung. Maurice Apel belegt Platz 16. Thorsten Koll belegte bei den Herren Ü40 Platz 19.
Unsere zwei Lizenzfahrer Dennis Marschall und Thorsten Pott landeten in den Klassen Elite auf Platz 14 und bei den Master 2 auf Platz 6.

Gesamt kann man über ein sehr gelungenes und erfolgreiches Radsport Wochenende sprechen und gespannt sein, was dieses Jahr noch alles geht.

Red Bull Radical 2021

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Nachdem die Premiere im Steinbruch Oetelshofen im Wuppertaler Westen 2020 ausgefallen war, hieß es dieses Jahr endlich startfrei für das „spektakulärste Mountainbikerennen Deutschlands“.

Tom im Rope Climp
Tom im Rope Climp

Tom im Rope Climp
In dieser beeindruckenden Kulisse starteten die Adler Tom Schöler, Marco Hoffmann (Campana Racing Team) und Jonas Köpsel, Sven Schreiber (Radsport Nagel) auf die durch den Regen schwere und schlammige Strecke mit 11 besonderen Hindernissen. Um Stau zu vermeiden, wurde das etwa 400 Starter umfassende Feld in vier Startblöcke eingeteilt, welche sich am Anmeldeeingang orientierten.

Nach dem Start im Talkessel führte der erstse Teil der Strecke ringförmig und stets ansteigend über die einzelnen Trassen aus dem Steinbruch zum ersten Hindernis: dem Rope Climp. Hier musste man eine steile Böschung auf losem Untergrund mit Hilfe eines Seils hinauftragen. Es folgten eine Wasserdurchfahrt (Wet Tunnel), ein Slalom über Holzplanken (Muddy Bridges) und ein überdimensionaler Pumptrack (Hyper Pumptrack).

Tom im Ziel
Tom im Ziel

Tom im Ziel
Zwischendurch mussten immer wieder ordentlich Höhenmeter auf schlammigen Wegen oder auf losem Schotter überwunden werden. Weitere Hindernisse hatten so schöne Namen wie Wooden Berms (große Holzsteilkurven), Tricky Tree Trunks (aneinander liegende Baumstämme) und Truck Pyramid (gestapelte Baggerreifen). Es folgte ein Singletrail durch den naheliegenden Wald und nach einem kleinen Northshore Element erreichte man nach schon etwa 15km das Ziel.

Nach einer Fahrzeit von 44:44 min erreichte Marco das Ziel als 4., Jonas Platz 7 in 47:05 min, Tom Platz 8 in 47:36 min und Sven Platz 70 in 1:00:40 h.

Schlussendlich war es ein nettes Rennen, welches ruhig noch etwas länger und schwerer sein könnte.

Deutsche Meisterschaften Gedern

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die Adler in Gedern
die Adler in Gedern

die Adler in Gedern
Ein Rennen sie alle zu versammeln.
Jung und alt aus ganz Deutschland. Dazu fanden an dem Wochenende vom 11. - 12.09.2021 die Deutschen Meisterschaften im olympischen Cross Country der Mountainbiker im hessischen Gedern statt.
Auf dem anspruchsvollen Rundkurs mit 3,4 km Länge und 140 hm pro Runde wurden die Wettkämpfe um das begehrte weiße Trikot mit den Nationalfarben ausgetragen. 

Von den Adlern aus Remscheid war ein Team  von fünf Aktiven und vier Eltern und einem Geschwisterchen eingeflogen. Davon war der Trainer gleichzeitig aktiver (Ak Master 2) und  Elternteil. Vom Nachwuchs waren Lukas Leistner in der  U15,  Ben Leistner und Noël Matern in der U11 sowie Silas Pott in der U9 am Start. Mit Ausnahme von Silas war es für die jungen Adler das erste große Rennen das Sie bestritten.

Silas Pott
Silas Pott

Silas Pott
Sie alle haben die Feuertaufe mit Bravour bestanden und alle erkämpften sich in ihrem jeweiligen Rennen der verschiedenen Altersklassen ausgezeichnet Platzierungen. Die Bedingungen waren durch die feuchte Strecke besonders im Wald nochmal durch den Wettergott erschwert worden, aber alle kamen ohne größere Probleme durch und erreichten das Ziel.
Lukas in der U15 Bundes-Nachwuchssichtung belegte Rang 49.
In der U11 mit 44 Startern belegte Ben Rang 20 und Noël Rang 6.
Silas erkämpfte sich Rang 6 in der U9.
Der Oldi Thorsten Pott als aktiver Trainer belegte Rang 10 bei den Master 2.

Fazit für alle:  Voll im Soll.

Bei einem anstrengenden Wochenende mit Regenschauern und Sonnenschein hatten wir jede Menge Spaß und alle haben was dazu gelernt.

Auf ein neues beim nächsten Rennen.

Thorsten Pott

Endurothon in Schierke

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Tom Schöler
Tom Schöler

Tom Schöler
Am letzten Wochenende machten sich drei Adler von Campana Racing Team auf den Weg in den Harz zum Endurothon in Schierke.

Marco Hoffmann und Tom Schöler nahmen die Langstrecke über drei Runden mit insgesamt 69km und 2400 Höhenmetern in Angriff, während sich Thorsten Pott mit einer Runde (23km / 800 Höhenmeter), mit Hinblick auf die nahende DM, begnügte.

Entgegen der ersten Wetterprognosen blieb es glückerweise das gesamte Rennen über trocken und trotz des Regens der letzten Tage war die technisch und konditionell äußerst anspruchsvolle Strecke zwischen Brocken und Wurmberg gut fahrbar.

Schon kurz nach dem Start konnte Tom dem Tempo der stark besetzten Spitzengruppe nicht ganz folgen und fuhr daraufhin sein eigenes Tempo. Marco hingegen konnte länger mithalten und platzierte sich unmittelbar hinter der Spitze.

Die ruppigen Abfahrten und steilen Anstiege erforderten höchste Konzentration und ließen kaum Zeit zur Erholung. Ein Highlight, neben den verblockten und wurzeligen Trails, war zudem die etwa 25% steile Rampe über Panzerplatten vor der letzten Abfahrt.

Nach zähem Kampf erreichte Marco nach insgesamt 3:34:58 h das Ziel auf Platz 7 (7. AK), während Tom in 3:58:00 h auf Platz 15 (9. AK) einkam.

Thorsten oben auf dem Podium
Thorsten oben auf dem Podium

Thorsten oben auf dem Podium
Für Thorsten hieß es eine Stunde Vollgas auf der Kurzstrecke. Zwar entwischten ihm am ersten Anstieg die ersten beiden Fahrer, jedoch waren diese aus einer anderen Altersklasse. So führte die wilde Jagd letztendlich zu einem 4. Gesamtplatz und zum Sieg in der Altersklasse in 1:10:07h.

Ein klasse Event mit toller Strecke und starker Konkurrenz liegt hinter den Fahrern und empfiehlt sich zur Wiederholung im nächsten Jahr.