Archiv

24 h MTB Rennen Duisburg 2011

am .

Martin & Maik beim 24h Rennen 2011 - Klick zum vergrößernPunkt 13:00 Uhr war am 07. August in Duisburg der Zieleinlauf des 24h MTB Rennen. Unsere beiden Einzelstarter, Martin Cieklinski und Maik Kaufmann, beendeten das Rennen auf den Plätzen 10 (Kaufmann) und 11 (Cieklinski). Sie fuhren die gesamten 24h zusammen und lagen auch im Ziel nur eine halbe Sekunde auseinander. Es wurde allen Regenschauern getrotzt, sie zogen sich nur einmal kurz um und verlangsamten ihre Fahrt nur um sich zu verpflegen. Jeder der Beiden legte 55 Runden zurück, was umgerechnet ca. 450 Kilometer sind. Der Veranstalter hatte die Rundenlänge nämlich zur Entzerrung auf der Strecke auf knapp über 8 Kilometer verlängert. Insofern kann sich der Kinderschutzbund Wuppertal, für den sich die zwei quälten, ein ansehliches Sümmchen erwarten. Der genaue Betrag steht noch nicht fest, da dem Schreiberling nicht die aktuelle Sponsorenzahl vorliegt. Betreut wurden die zwei durch ihre treusorgenden Ehefrauen, einer weiteren Freundin und Felix Pembaur, einem unserer Nachwuchsfahrer. In Anbetracht der Leistung der Beiden – Chapeau!
Zwei weitere Fahrer der Adler, Marcus Müller und Alexander Gläser, sprangen bei einem befreundeten 8er Team als Ersatzfahrer ein, da hier krankheitsbedingt Ausfälle zu verzeichnen waren. Sie gaben mit dem Team Wüster Radladen / Nutrixxion (Sponsor von Alexander Gläser) eine Spitzenvorstellung ab, sie rasten auf Platz 3 und standen auf dem Podium.
Tom Schöler, Herrenfahrer der Adler, trat im 4er Team seines Sponsors (Campana Burscheid) an. Hier arbeitete man sich konsequent nach vorne und stand mit Platz 2 ebenfalls auf dem Podium.
Da nach dem Rennen vor dem Rennen ist, sind jetzt bereits die Vorbereitungen für das 24h Rennen am 20. August auf dem Nürburgring angebrochen. Hier werden die Adler mit einer breit aufgestellten Phalanx an Fahrern anreisen.

Juli-Bericht der Marschalls

am .

Auch im Juli waren die beiden Marschall-Brüder wieder bei zahlreichen Rennveranstaltungen vertreten.

 

Am 02.07. fuhr Fabian in Dellbrück. Statt dem erwarteten flachen Kurs stand hier eine 1,2km lange Rundstrecke mit Steigung zur langen Zielgeraden an. Fabian fuhr hinter 4 Güterslohern auf Platz 5 in seiner Gruppe und konnte diesen Platz im Zielsprint mit ca. 50m Vorsprung verteidigen.

Bruder Dennis fuhr am ersten Juli-Wochenende die Südpfalz-Tour. Am Freitag stand ein Einzelzeitfahren an, wobei Dennis über eine Distanz von 5,7km nach 9:01 Minuten auf Platz 57. Am Samstag war ein Rundstreckenrennen zu absolvieren, welches er mit Platz 56 beendete. Abschließend fand am Sonntag ein weiteres Rundstreckenrennen statt, bei dem er auf Platz 57 fuhr.

Am Sonntag fuhr Fabian in der U13 in Heinsberg und konnte dort das Tempo der Führenden nicht mitgehen. Er kam zum Ende auf Platz 9.

Am nächsten Wochenende startete Dennis am 09.07. in Krefeld Bockum auf bekannter Strecke, aber auch er hatte heute Probleme, den Angreifern zu folgen und landete auf Platz 13.

Den Tag darauf fuhren die Marschalls nach Bonn und dort auf anspruchsvollem Kurs auf die Plätze 12 (Fabian) und 11 (Dennis, der alleine die Verfolgung der Spitzengruppe aufgenommen hatte).

Das nächste rennfreie Wochenende musste noch warten; am 18.07. stand für beide Marschalls Troisdorf-Spich auf dem Programm. Fabian war hier als Erster an der Reihe und zollte Tribut für am Vorabend stattgefundene Feierlickeiten mit Platz 5. Der Sieger hatte sich nach 3 Runden bereits absetzen können und wurde fortan von zwei 2er-Gruppen verfolgt, wobei Fabian vorerst in der 2. Verfolgergruppe fuhr, aber das Tempo nicht halten konnte.

Dennis hatte weniger Glück mit dem Wetter. Er fuhr sein Rennen im strömenden Regen, sicherte sich unterwegs 4 Sachprämien und unterlag im Endspurt einer U17 Fahrerin und platzierte sich als Dritter wie im Vorjahr.

Sieg für Simon Weber, Gläser & Jansen 3.

am .

Simon Weber, Sieger (U15) in Wetter 2011 - Klick zum vergrößernBeim Ruhrbikefestival 2011 wurden am gestrigen Sonntag die nächsten Läufe zum Berg-Junior-Cup und zum SKS-NRW-Cup gestartet. Die Strecke erstreckte sich über 5,5 Kilometer mit 210 Höhenmetern pro Runde und bot bei rasanten Abfahrten kaum Möglichkeit zur Erholung von den kraftsaugenden Anstiegen. Gottlob war die Strecke wieder halb abgetrocknet, so daß auch der berüchtigte Wiesenanstieg fahrbar blieb.
In der Gesamtwertung betrug der Vorsprung von Simon Weber (U15) nur noch 5 Punkte, die Anspannung war entsprechend groß. Zudem schickten die Veranstalter die U15 Fahrer über eine leicht verkürzte Runde. Vom Start weg setzte sich Simon an die Spitze der 28 U15 Fahrer, fand sich nach dem 1. Downhill aber hinter zwei holländischen Fahrern wieder und hatte schnell 15 Sekunden Rückstand. In der letzten Runde, am erwähnten Wiesenanstieg, schwächelten die Holländer leicht und Simon konnte mit einem Kraftakt beide überholen. Im Anschluß schrien die anderen Adler Fahrer ihn mit 7 Sekunden Vorsprung zum Sieg. Fazit, 2. Cup Sieg, Gesamtwertung behauptet und eine gute Empfehlung für den NRW Kader abgegeben.
Im NRW-Cup fuhr Alexander Gläser auf der langen Runde in der U19 auf Platz 3, ebenso wie Thomas Jansen bei den Senioren 3. Thorsten Pott startete diesmal bei der Elite und erwischte mit Platz 9 einen suboptimalen Tag. Noch schlimmer erging es Tom Schöler bei den Herren, er schied mit Defekt aus.
Tags zuvor, am Samstag, fand im Rahmen des oben erwähnten Festivals ein 2 Stunden Rennen statt. Hier betrug eine Runde 7,8 Kilometer mit 254 Höhenmetern. Wer in den 2 Stunden die meisten Runden zurücklegte, war der Sieger. Erfolgreichster Adler war als 4. Marcus Müller bei den Herren. Er war lange in der Spitzengruppe vertreten, mußte zum Ende dem Tempo aber etwas Tribut zollen. Tom Schöler wurde 11. bei den Herren und Michael Gläser 16. bei den Senioren 2. Robin Weber schied nach 2 Platten entnervt aus dem Rennen aus.

Rheinland-Cup in Pracht (Sieg) | Pott 2., Gläser 4.

am .

Thorsten Pott in Pracht 2011-Quelle: Picasa von Dabiela Rippholz | Klick zum vergrößernBeim 3. Lauf zum Rheinland Cup zog der MTB Cross Country Troß am Sonntag in Pracht (Sieg) ein. Bedingt durch die Bundessichtung der Jugend wurde die Strecke technisch schwieriger gestaltet. Dies betraf laut Thorsten Pott einige Stellen. Der "Wurzelsepp", das steilste Stück der Strecke bergan, blieb aber unverändert.
3 Adler waren zugegen. Bei den Senioren 1 wurde Thorsten Pott 2., er mußte sich nur dem belgischen Meister in dieser Altersklasse beugen. Alexander Gläser kämpfte sich trotz muskulärer Schwierigkeiten auf Rang 4 in der U19 und behauptete die Gesamtführung seiner Altersklasse in der Cup-Wertung.
Simon Weber war primär für Bundessichtung U15 angereist und beabsichtigt in den NRW Kader aufzusteigen.
In der U15 waren wieder 3 Teile an 2 Tagen zu absolvieren: 2xTrial, 1xSlalom Downhill und 1xCross Country. Am Start die gesamte U15 Elite Deutschlands.
Anreise war schon am Freitag, weil ein Pflichtraining für den Downhill angesetzt war.
Beim Trial am Samstagmittag lief es zwar deutlich besser als in Albstadt Platz 37 mit 4 von 12 Punkten, aber durch seine Nervosität, die durch einen zusätzlich eingeführten Zeitfaktor noch verstärkt wurde, machte er wirklich unnötige Fehler als die Sektion praktisch schon geschafft schien.
Danach im Slalom Downhill, ähnlich schwierig wie in Albstadt, auch deutlich verbessert, aber leider auch hier mit 3 leichten Fehlern, welche dann doch mit ca. 10 s Rückstand auf die Spitze mit Platz 38 "bestraft" wurden.
Das Cross Country Rennen am Sonntag wurde dann mit hoher Motivation zur Wiedergutmachung angegangen. Es gab keinen Jagdstart, lediglich die Startaufstellung erfolgte nach den Vorleistungen aus dem Technikteil. Also kein Zeitrückstand laut Reglement. Den handelte er sich dann nach 10 Sekunden ein, als vor ihm ein Sturz passierte. Also wieder Pech und weiterer Zeitrückstand durch Stau an der schwierigsten Stelle des Kurses, einer extremen Rampe im Downhillteil. Obendrauf noch ein Kettenklemmer und das Wochenende war gelaufen. Keine Chance mehr auf Top 20. Von Platz 41 kämpfte er sich zwar noch mit den letzten übriggebliebenen Körnern auf Platz 24 am Ende, verfehlte aber leider sein Ziel.
Das Kaderkriterium wurde verpasst, obwohl Simon mehrere Mitglieder des aktuellen Kaders schlug.
Eine Chance verbleibt noch im August in Herborn. Trostpflaster bleibt der 2.Gesamtplatz in der U15 Cup-Wertung.

Adler RTF | vollauf zufrieden

am .

Das reichhaltige Buffet an Kontrolle 1 lud zum längeren Verweilen ein.

Das reichhaltige Buffet an Kontrolle 1 lud zum längeren Verweilen ein.
Mit der Resonanz der RTF sind die Adler mehr als zufrieden. Bedingt durch die Einschränkungen der Witterung und die nicht zu ändernde Topographie im Bergischen, konnten sich die 330 Starter sehen lassen. Von diesen nahmen 80 Starter den Marathon mit über 200 Kilometern und 3300 Höhenmetern in Angriff. Die Adler sind somit auf einem guten Weg sich in Marathonkreisen einen Namen zu machen.
Totaly sold out, die viel gelobte RTF Verpflegung unter der Regie der Familie Lüdtke war ebenso schnell leer gefegt wie das Kuchenbuffet der Familie Henke. Ein großes Lob vom Streckenchef Arndt Röhrig geht an die ehrenamtlichen Helfer. Sie waren zwischen 10 und 77 Jahre alt und brachten sich insgesamt mit ca. 500 Stunden Hilfe ein. In der Spitze ackerten die Helfer 18 Stunden in zwei Tagen, Respekt, Dank und Anerkennung!
Materialschaden gab es durch einen kleinen Sturz, einem Auffahrunfall unter den Teilnehmern,  in Radevormwald zu beklagen. Direkt nach dem Start war dies zwar ärgerlich, zum Glück jedoch ohne Personenschaden. Und ja, ich weiß, manch einer hätte eher Schürfwunden vom Feinsten in Kauf genommen anstatt seinen Fahrradrahmen zu beschädigen. Die Adler vertreten jedoch einen anderen Standpunkt.

Die Henkes beim 3-Länder Giro

am .

thumb_3laendergiroRaoul und Birgit Henke haben letztes Wochenende ihre Kletter-Qualitäten in Nauders erprobt. Hier ein paar Zeilen von Raoul zu dem beeindruckenden Event:

 

"Am Sonntag 26.06.2011 fand die 18. Auflage des Drei Länder Giro in Nauders statt, bei dem Birgit und ich teilnahmen . Es wurden 2 Strecken angeboten, die jeweils von Nauders in Österreich durch Italien in die Schweiz und zurück nach Nauders führten. Bei der kleinere Strecke waren 134 km und 2020 Höhenmeter zu bewältigen. Bei der größeren Strecke wurde eine zusätzliche Schleife über das Stilfserjoch gefahren, sodass 168 km und 3300 Höhenmeter zu überwinden waren.

Die Wetterprognosen waren nicht schlecht, jedoch hatte es am frühen Morgen geregnet und die Wolken hingen sehr tief. Um 6.30 Uhr viel der Startschuss und die 3400 Starter machten sich auf die Strecke. Nach wenigen Kilometern war die Staatsgrenze zu Italien am Reschenpass erreicht. Die Strecke verlief weiter durch den Vintschgau und nach 28 km kam die Streckenteilung. Inzwischen rissen die Wolken auf und die Sonne kam heraus.

Birgit hatte sich für die kleinere Strecke entschieden und ich habe den Abstecher über das Stilfserjoch genommen.

Dieser Anstieg zum Stilfserjoch ist 28 km und führt auf 2797 m Höhe bei bis zu 15% Steigung! Die Passstraße ist ein landschaftlicher Höhepunkt, da die 48 Kehren bis zur Passspitze am Berg entlang führen und ein unbeschreibliches Panorama ergeben. Die Strecke führte dann bergab über den Umbrailpass nach St. Maria in der Schweiz, wo die beiden Strecken wieder aufeinander trafen.

Von dort aus ging es auf den Ofenpass weiter, der 2149 Höhe zu bieten hat. Nach anfänglich moderater Anfahrt erwies sich dieser Berg als recht kräftezehrend.

Nach Erreichen der Passhöhe kam eine schöne Abfahrt Richtung Zernez, die jedoch mit einem Gegenanstieg von ca. 150 Höhenmeter gespickt war.  In Zernez war nochmals eine Ladestation, an der die Energiedepots aufgefrischt wurden.

Die Strecke führte dann im Engadin durch das Inntal. Da es 45 km tendenziell leicht bergab ging, hatte man die Möglichkeit, bei etwas entspannter Fahrt die wunderschöne Landschaft zu genießen. In Martina wurde an der Staatsgrenze zu Österreich der Inn überquert. Es folgte nun ein letzter Anstieg von 6 km hinauf zur Norbertshöhe. Hierbei mussten nochmals 440 Höhenmeter erklommen werden. Aufgrund der bereits gefahren Strecke und der Hitze hat einem dieser Anstieg schlussendlich "die Schuhe ausgezogen". Der letzte Kilometer war purer Genuss, da man bergab ins Ziel nach Nauders rollen konnte.

Im Ziel erwartete jeden Teilnehmer ein schickes Finisher- Trikot.

Birgit hat die Strecke die 134 km Runde in 6:21:17 auf Platz 20 der Altersklassenwertung Damen Master gefinisht.

Ich belegte auf der 168 km Strecke in 9:03:20 den Platz 770 in der Altersklasse Herren Master."

 

Glückwunsch an die beiden Finisher. Die tolle Atmospähre ist auch auf ein paar Bildern [ festgehalten ].