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Ischgl Iron Bike 2010

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Robin beim Ischgl Iron Bike 2010Das Beste vorab, nach einigem Pech bei den vergangenen Rennen war in Ischgl bei Robin Weber alles gut. Kopf, Beine, Technik und endlich mal wieder ins Ziel gekommen. Dies dabei komplett zufrieden und mit Platz 23 in der Eliteklasse nur 3 Plätze an seinen ersten Weltranglistenpunkten vorbeigeschrammt!

Ischgl Iron Bike bedeutet hochalpine Anstiege über bis zu 2800 Meter hohe Berge, am Start stehen mit dem Deutschen Meister, dem Europameister und dem Weltmeister im MTB Marathon. Zu absolvieren waren fast 4000 Höhenmetern auf 80 Kilometern.

Nach etwa 5 Stunden Schinderei kam Robin Weber ins Ziel. Unterwegs angefeuert von seiner Familie und der dort im Urlaub verweilenden Familie Müller.

Robin zündete den Schlußturbo, arbeitete sich am letzten Berg immer weiter nach vorne und konnte sogar die letzten 14 Kilometer ins Ziel bergab genießen.

Für ihn ein super Tag und eine gelungene Motivation für den Rest der Saison. Ob überhaupt oder wie viel Preisgeld sich Robin sichern konnte ist noch unklar, der Ischgl Iron Bike ist das am höchsten dotierte Rennen.

24h von Duisburg

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Die Adler zum dritten Mal in Duisburg:

Nachdem am Donnerstag und Freitag die ersten Fahrer angereist waren, wurde unser Fahrerlager sukzessive aufgebaut. Freitagabend glühte bei schönem Wetter der Grill und bis in die Nacht war der Radsport Thema. Die noch freien Startplätze konnten durch Vereinsfahrer sowie zwei Gastfahrer kompensiert werden. Pünktlich zum Start um 13:00 Uhr hatten alle endgültig „eingecheckt“ und die Startfahrer warteten auf den obligatorischen Startschuss.

Die vier Einzelstarter und insgesamt sieben Teams legten sofort richtig los. Die Einzelstarter fuhren konstant unter den ersten 20 und belegten bei Rennende am Sonntag die sehr guten Plätze 7, 8, 12 und 13.

Bei beiden 2er Teams fiel jeweils ein Fahrer aus gesundheitlichen Gründen aus, welches diese zur Aufgabe zwang. Besonders tragisch war dies bei Marcus Müller und Robin Weber, die zu diesem Zeitpunkt mit fast einer Runde Vorsprung in Führung lagen. Am Ende reichte es aber noch für die Plätze 18 und 44.

Die 4er Teams und das 8er Team lieferten gleichbleibende Rundenzeiten ab und lagen in der Endabrechnung im guten Mittelfeld.

Wegen der sintflutartigen Regenfälle am frühen Sonntagmorgen wurde das Rennen durch die Verantwortlichen nach 19,5 Stunden unterbrochen. Das Wetter besserte sich absolut nicht, es gesellte sich noch Gewitter dazu, so dass die Rennleitung das Rennen nicht wieder startete.

Im Fahrerlager fand die Entscheidung zu Gunsten der Gesundheit positiven Anklang.

Zum Ende des Rennens hatten die 32 Fahrerinnen und Fahrer insgesamt 3962 km hinter sich, was eine Spendensumme von ca. € 2000,- für die Lerose-Stiftung bedeutete. Die genaue Summe wird bei der Scheckübergabe bekannt gegeben. Alle Beteiligten werden rechtzeitig informiert.

Rennradsommer der Marschalls

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Fabian Marschall auf Platz 2
Die zusammenfassende Sommerretrospektive von Fabian und Dennis Marschall:

Am Sonntag den 15. August gingen  Fabian und Dennis in Nettetal - Breyell an den Start. Dennis hatte es in der U13 mit 16 weiteren Fahrern zu tun. Auf der leicht ansteigenden Zielgerade konnte er sich den dritten Preis einer Dreierprämie sichern. Das Tempo dieses Sprints nutzten Dennis und fünf weitere Fahrer. Am Ende kam diese Gruppe als Quartett ins Ziel, wobei Dennis rechts auf das Podium (Platz 3) kletterte.
Fabian kam in der U11 im geschlossenen Fahrerfeld an und wurde 5. Auf Platz 1 lag der Französische Meister der U11 (was es alles bei den Nachbarn gibt).

Am 07. August fuhren Dennis und Fabian in Rhede. Bei dem Rennen der U11 konnte sich eine kleine Gruppe absetzen. Fabian setze alleine nach und fuhr 7 Runden ohne Unterstützung mit 20 Sekunden Vorsprung auf das Hauptfeld. Dieses Polster brachte ihn am Ende auf Platz 3.
Dennis kam im geschlossenen Fahrerfeld im Massensprint an. Da ihn ein Fahrer "zugefahren" hatte, reichte es bei ihm "nur" für den 4. Platz. In beiden Rennen war dazu je 1 Sturz mit insgesamt 4 Fahrern.

Am 01. August fuhr Dennis in der U13 ein grandioses Rennen. Direkt in der 1.Runde konnte er sich mit zwei weiteren Fahrern absetzen. Jede 3. Runde gab es doppelt und auch dreifach Prämien. Dennis holte sich jedes mal die zweite Geldprämie. Die Gruppe konnte später ihren Vorsprung auf 40 Sekunden ausbauen und überrundete zurückgefallene Fahrer. Es war ein 1,2km langer Kurs auf dem 12 Runden gefahren werden mussten. Am Ende kam Dennis auf Platz 2 Bergheim - Quadrath.

Im Juli war Dennis am 18. mit der U13 in Troisdorf - Spich beim Großen Preis der VR Bank Rhein-Sieg eG. Es waren 20 junge Rennfahrer am Start. In der letzten Runde überraschte Dennis alle Fahrer und startete von der Gegengerade langsam seinen Angriff. Kurz vor der langen Zielgerade startete er richtig durch und wurde 5 Meter vor dem Zielstrich noch übersprintet. Nach Entscheid der Zielkamera verbuchte Dennis Platz 3.

Am 24. Juli 2010 stand Gelsenkirchen auf dem Plan. Dennis und Fabian fuhren ein sehr gutes Rennen. Es war ein leicht welliger, sehr windiger Kurs. Dennis (U13) konnte sich mit einem Fahrer vom Hauptfeld absetzen nachdem eine 4er Gruppe "rausgefahren" war. So gestaltete sich auch der Zieleinlauf - Platz 5 für Dennis. In der U11 kam Fabian hier auf Platz 4, unter Anfeuerung von 2 Adlern die von einer nahen Touristik kamen.
Einen Tag später war Station in Wegberg, am 25. Juli 2010. Dennis kam im Hauptfeld der U13 an und setzte sich mit Platz vier durch. Fabian konnte sich als zweiter vom Hauptfeld der U11 absetzen und fuhr einen großen Vorsprung heraus, den er über die letzten 3 Runden rettete. Am Ende stand er auf dem Podium mit Platz 2. Vater Andreas setzte sich bei den Senioren 1 mit  8 Fahrern ab und kam zum Ende auf Platz 10.

Kekse | Rezept der RTF Kracher

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Und hier für alle zum Nachmachen - die weltbesten, vielgepriesenen und oft verlangten Karamellkekse der RTF Kontrolstelle 2:

200g    Sahne

150g    Zucker

100g    Trockenfrüchte (z.B. Orangat und Aprikosen oder Cranberries)

80g      blütenzarte Haferflocken

150g    gehackte Mandeln

Sahne mit Zucker in einem weiten hohen Topf unter gel rühren bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und dann etwa 3 Minuten unter gel Rühren sprudelnd kochen lassen. Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Sehr fein gehackte Trockenfrüchte, Haferflocken und Mandeln zur Sahnemasse geben und unterrühren.

Mit 2 Teelöffeln in Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, auf ausreichend Abstand achten.

Bei 160 Grad Umluft goldbraun backen.

© Dr. Sabine Schumann

Thorsten Pott ist Deutscher Meister XCO 2010 Masters 1

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Thorsten Pott | Deutscher Meister Masters 1 | XCO 2010 Bad SalzdetfurthGewonnen! Thorsten gewinnt die Deutsche Meisterschaft und Alexander Gläser wird 15. Beiden ein fettes Glückwunsch und Respekt vor der Leistung!
In Anbetracht des tollen Artikels von Andreas Dach aus dem Remscheider Generalanzeiger habe ich seine Zeilen kopiert.

Er ist oben. Ganz oben. Sein Traum hat sich erfüllt - Thorsten Pott ist Deutscher Meister.
Am Samstag feierte der Mountainbiker des RV Adler Lüttringhausen, der für das Team Bergamont startet, bei den den Titelkämpfen im olympischen Cross-Country den größten Erfolg seiner Karriere. In der Masterklasse I fuhr er ein perfektes Rennen und stand in Bad Salzdetfurth abends verdientermaßen ganz oben auf dem Podest. 
"Es war an der Zeit, dass ich mal dran war", sagte er. Und schob hinterher: "Ich war schon gerührt. Als die Nationalhymne erklang, hatte ich ein paar Tränen in den Augen."

Bemerkenswert für einen Mann, der sein Ding nach außen hin oft ungerührt durchzieht. Er durfte zurecht stolz sein auf eine große Leistung. Dabei hatte der Tag nicht gut begonnen. Es regnete. Sollte das konzentrierte Einfahren auf trockener Strecke, in den Tagen zuvor immer wieder absolviert, plötzlich hinfällig sein? Nein, der Wettergott hatte ein Einsehen. Beim abendlichen Startschuss war es schwül, die Piste war längst getrocknet.
"Die steilen Anstiege sind im Trockenen mit mehr Tempo möglich", begründete Pott sein Aufatmen. Und ließ seinen Planungen schnell Taten folgen.
Nach einem Antritt an einem Berg übernahm er in der zweiten Runde die Führung und gab sie bis zum Schluss nicht mehr ab. Die fünfköpfige Spitzengruppe wurde zunehmend gesprengt, lediglich ein ihm nicht bekannter Fahrer hielt Kontakt zu Pott.
In der vierten Runde kam der Verfolger sogar noch näher heran. Was den führenden Lenneper aber nicht weiter tangierte: "Es war ein reines Taktikspiel, ich habe mich für den Antritt am Berg etwas ausgeruht." So zog Pott noch einmal an und hatte am Ende einen Vorsprung von rund 40 Sekunden. Ein Wahnsinnsgefühl für ihn: "Der Lenker fing an zu flattern, als ich vor Freude mit hochgerissenen Armen über die Ziellinie fuhr."
Emotionen pur, die ihn in der Nacht nach der DM "schlechter schlafen ließen, als in der Nacht vor dem Rennen". Gestern Abend kehrte Deutschlands Nummer eins in der Altersklasse der 30- bis 40-Jährigen aus Bad Salzdetfurth zurück, will jetzt eine kleine Sommerpause genießen und die Füße etwas hochlegen.
Dann beginnt die Vorbereitung auf die Bike-DM im Marathon, die Ende September stattfindet: "Es wäre ein Traum, wenn ich das Double schaffen könnte."

Neben Pott war mit Alexander Gläser in Niedersachsen ein weiterer Biker des RV Adler Lüttringhausen dabei und bestätigte in der U 19 seine hervorragende Form der letzten Wochen - er wurde 15. Stark, der Nachwuchsmann.
(Text © Andreas Dach | RGA)

Trans Alp Challenge 2010

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Tom & Thomas mit Attack Shirt im Ziel von RivaTom Schöler und Thomas Jansen sind derzeit in den Alpen bei der Trans Alp Challenge 2010 unterwegs.
An dieser Stelle, ganz nebenbei, Herzlichen Glückwunsch Thomas zum 50. Geburtstag, welcher am 16. Juli war.
Auf das Dein Traum so wahr wird und weiterhin gute Beine.
Die Beiden stellen ihre Leistung einem guten Zweck zur Verfügung und sammeln Geld für das kommende Kinderhospiz in Wuppertal. Der WDR hat dazu einen Bericht gemacht, welcher leider bereits wieder von der Homepage genommen wurde.
Die erste Etappe von Füssen nach Imst beendeten sie auf Platz 206 bei den Herren. Etappe 2 führte dann von Imst nach Ischgl, wo mit den Anstiegen zur Venetalm, auf die Pillerhöhe und zum Almstüberl gleich drei schwere Anstiege auf dem Plan standen. Als diese bewältigt waren, fehlten "nur" noch die letzten 15 km durch´s Paznauntal nach Ischgl. Doch diese letzten Kilometer zogen durch ihr ständiges auf und ab die letzten Kräfte aus den schon angeschlagenen Muskeln. Die Etappe endete auf Platz 189.

Etappe 3 führte zu Beginn auf's Dach der Transalp zum Idjoch. Nach anfänglichem Stau auf der Strecke, fanden sie ihren Rhythmus und erreichten ohne größere Vorkommnisse das Idjoch. Die anschließende Abfahrt in die Schweiz war sowohl landschaftlich als auch fahrtechnisch wunderschön. Beide kamen zufrieden ins Ziel in der Altstadt von Scuol mit Platz 181 an. Belohnt wurden sie durch eine Pasta-Party auf über 2000 Meter Höhe inklusive Seilbahnfahrt. Die Etappen 4 - 6 gibt es als Zusammenfassung, da es schwierig war "das Internet" zu finden. Erwähnenswert war die Königsetappe der diesjährigen Transalp. 104 km und etwa 3.500 Hm waren zu bewältigen. Der wohl längste Anstieg führte hinauf auf den Montirolo, welcher auch bei der diesjährigen Ausgabe des Giro gefahren wurde. Ein nicht enden wollender Anstieg mit einer Länge von knapp 18 km und 1.500 Hm zog ihnen die letzten Kräfte aus den sowieso nicht mehr taufrischen Beinen. Nach einer gefühlten Ewigkeit und einer Fahrzeit von 9:59:17 h erreichten die Jungs ein paar Sekunden vorm Zielschluss endlich Ponte di Legno.

Die vorletzte Etappe empfing uns anfänglich bei herrlichem Wetter. Die Beiden starteten fast traditionell aus dem letzten Startblock. Jedoch hatten sie schon am ersten etwa 5 km langen Anstieg ziemlich gute Beine und pflügten förmlich durch das Fahrerfeld. Auch der eine oder andere Stau vor schweren Auf- und Abfahrten konnte uns nicht aufhalten. Ab der ersten Verpflegung zogen sie dann noch einmal richtig an und fuhren den längsten Anstieg hinauf zum Rifugio Orso Bruno auf 2147 Metern mit richtig viel Druck und am Anschlag. Auch der Wetterumschwung mit teilweise extremen Regen prallte an ihnen abund sorgte viel mehr für wohltuende Abkühlung. Die letzte Abfahrt hatte es dann mit einigen kniffligen Trails noch einmal in sich.

Ihr Kampfgeist wurde im Ziel sowohl mit Platz 131 bei den Herren als auch dem Gewinn des roten Trikots für die kämpferischste Leistung belohnt!
Somit konnten sie morgen auf der letzten Etappe ein bisschen länger schlafen, da sie dieses Mal in der ersten Startreihe mit allen Führenden starten dürfen.
Die Etappe 8, the last one, führte von Madonna di Campiglio bis Riva del Garda. Top motiviert und mit dem roten Trikot bekleidet durften Tom & Thomas in der ersten Startreihe mit den Führenden der verschiedenen Klassen starten. Aufgrund dessen, das die ersten 15 km der Etappe neutralisiert waren, kamen sie auch in den Genuß lange mit der Spitzengruppe rollen zu dürfen. Als es dann in den ersten Anstieg ging, hieß es aber Rhythmus finden und sein eigenes Rennen fahren. Der letzte lange Anstieg stellte aber auch kein größeres Hinderniss dar. Schließlich galt es noch einen waschechten Gardasee Trail zu bezwingen, welcher zum letzten Mal ihr fahrerisches Können auf die Probe stellte. Belohnt wurden die Beiden mit einem rauschenden Zieleinlauf im Zentrum von Riva.
Ihre Arbeit war damit getan und ihr Dank geht an die Helfer Lisa und Mirko, mit dessen Tatkraft sie ihr und das Ziel erreichten!